Die wichtigsten Begriffe rund ums Bauen mit Viebrockhaus.

Abluftwärmepumpe

Eine Abluft-Wärmepumpe vereint verschiedene Funktionen. Sie heizt nicht nur die Räume und das Brauchwasser, sondern nutzt auch die Wärme der Abluft durch ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung und verwertet die im Haus vorhandene Wärmeenergie.

Ausstattungsvarianten

Jedes Viebrockhaus kann in zwei Ausstattungsvarianten gewählt werden: Family und Auswahl-Plus. Auch die günstigere Family-Ausstattung bietet beste Markenqualität und KfW-55-Standard. Die größere, individuelle Auswahl steht den Bauherren bei der Auswahl-Plus-Ausstattung zur Verfügung. Serviceleistungen wie Versicherungen, Gutachten oder der Blower-Door-Test sind unabhängig von der Ausstattungslinie.

Baufeuchte

Unter Baufeuchte versteht man die Feuchtigkeit, die während der Bauphase durch z. B. Beton, Estrich oder Niederschläge in das Gebäude gelangt. Besser als der Einsatz von Bautrocknern ist es natürlich, vermeidbare Baufeuchte gar nicht erst ins Haus zu lassen. Viebrockhaus verwendet Estrich mit dem Zusatzmittel Viebronol®, der mit 40 Prozent weniger Wasser als herkömmlicher Estrich auskommt. Bei unserem Trockenputzsystem ViebroPlan® verwenden wir statt feuchtem Putz raumhohe Wandplatten. Im Winter bauen wir Ihr Haus unterm Zelt und verringern damit ebenfalls den Feuchteeintrag ins Gebäude.

Bebauungsplan

Fast jedes Grundstück unterliegt einem sogenannten Bebauungsplan, auch vereinfacht B-Plan genannt, in dem bestimmte Merkmale der geplanten Gebäude vorgeschrieben werden. So kann der B-Plan beispielsweise eine maximale Gebäudehöhe, aber auch eine bestimmte Dachneigung festlegen.

Bemusterungszentrum

Die Musterhausparks in Bad Fallingbostel und Kaarst verfügen über Bemusterungszentren. Hier können sich Bauherren über alle Ausstattungsdetails von der Fliese bis zur Waschbeckenarmatur informieren und die Ausstattung ihres künftigen Hauses schon vor Abschluss des Vertrages auswählen.

Be- und Entlüftung, kontrollierte

Bei einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage wird nicht nur verbrauchte Luft automatisch abgeleitet, sondern das Haus außerdem mit Frischluft versorgt. Sogenannte »Air-Fresh-Ventile« sorgen im Viebrockhaus für zugfreie gefilterte Frischluft ohne Rohrleitungen – eine besonders hygienische Lösung.

Blower-Door-Test

Nach Fertigstellung der Gebäudehülle, in der Regel beim Vorabnahme-Termin, wird die Dichtigkeit des Hauses mithilfe eines Blower-Door-Tests geprüft. Dieser wird von einem unabhängigen Gutachter durchgeführt. Je dichter ein Gebäude ist, desto weniger Wärme entweicht unkontrolliert.

Bodengutachten

Bevor mit dem Bau eines Hauses begonnen werden kann, muss die Qualität des Bodens geprüft werden. Hierzu wird mittels zweier Probebohrungen auf dem zukünftigen Baugrundstück Boden entnommen und der Baugrund durch einen unabhängigen Geologen auf seine Beschaffenheit hin untersucht. So weiß der Statiker, wie tragfähig der Untergrund ist. Nachträgliche „Kostenüberraschungen“ werden vermieden.

Dachformen

Neben dem klassischen Satteldach haben unsere Kunden verschiedene Dachformen zur Auswahl. Das einfache Walmdach hat auch über den Giebelseiten geneigte Dachflächen, die beim Krüppelwalm verkürzt ausgeführt sind. Auch beim Zeltdach gibt es vier einander zugeneigte Dachflächen, die dann an der Dachspitze auf einen gemeinsamen Punkt zulaufen, also keinen First bilden. Die Dachform ist in den meisten Bebauungsplänen vorgeschrieben.

Drempel

Der Drempel, auch Kniestock genannt, bezeichnet die senkrecht aufragende Außenwandfläche zwischen der obersten Geschossdecke und dem Dachstuhl. Je höher der Drempel, umso mehr Stellfläche für Betten, Kommoden oder Regale steht unter der Dachschräge zur Verfügung. Die maximale Drempelhöhe wird in vielen Bebauungsplänen vorgeschrieben.

EnEV

Die Abkürzung EnEV steht für Energieeinsparverordnung. Diese gibt die energetischen Mindeststandards vor, die im Neubau durch Dämmmaßnahmen oder die Heizungstechnik erfüllt werden müssen. Unsere Häuser nach dem KfW-Energiestandard 55 übertreffen die Vorgaben der EnEV sogar um 45 Prozent.

Hybridmodul

Der Begriff »hybrid« bezeichnet die Verbindung zweier oder mehrerer Systeme, die demselben Zweck dienen. Im Viebrockhaus kann die vorhandene Abluft-Wärmepumpe beispielsweise um ein Außenluftmodul ergänzt werden, um die Energieeffizienz Ihres Hauses noch weiter zu steigern.

KfW-Energiestandard 55

Die staatliche KfW-Bankengruppe unterstützt Bauherren beim Bau ihres Hauses, sofern sie bestimmte Vorgaben bezüglich der Energieeffizienz einhalten. Je kleiner die KfW-Zahl, umso effizienter das Gebäude und umso höher die Fördergelder. Der KfW-Energiestandard 55 sagt aus, dass das Haus 45 Prozent weniger Primärenergie benötigt als ein vergleichbarer Neubau nach Energieeinsparverordnung.

kWh

Eine Kilowattstunde gibt die Leistung bzw. den Verbrauch elektrischer Energie über die Zeitspanne von einer Stunde an. Verbraucht ein Gerät 300 Watt und wird fünf Stunden betrieben, hat es in dieser Zeit 1,5 kWh Strom verbraucht.

kWp

kWp ist die Abkürzung für Kilowatt Peak und bezeichnet die maximale Leistung (peak = Spitze) einer Photovoltaikanlage. Diese maximale mögliche Leistungsabgabe wird auch als Nennleistung bezeichnet. Der kWp-Wert beschreibt die optimale Leistung einer Photovoltaikanlage unter genormten Bedingungen.

Lithium-Ionen-Hausbatterie

Mit der innovativen Hausbatterie von VARTA Micro Storage bekommt Ihr Haus auf Wunsch einen eigenen Energiespeicher. Überschüssiger Strom von der Photovoltaikanlage muss fortan nicht mehr ins öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern kann größtenteils in der Hausbatterie zwischengespeichert werden. Die Speicherkapazität lässt sich modular erweitern.

Photovoltaikmodul / PV-Modul

Ein Photovoltaikmodul besteht aus mehreren elektrisch miteinander verschalteten Solarzellen, die Lichtenergie in Strom umwandeln. Die auf dem Dach gewonnene Energie kann dann direkt im Haus verbraucht werden. Die Zellen sind elektrisch isoliert eingekapselt und zum Schutz gegen Witterung zwischen einer Glasscheibe und einer Kunststofffolie oder – wie bei Viebrockhaus – zwischen zwei Glasscheiben eingebettet.

Thermosohle

Eine Sohle, die vor Kälte aus dem Erdreich schützt. Die Sohlplatte ist im Prinzip der unterste Fußboden des Hauses. Um Wärmeverluste über diese Bodenplatte zu minimieren, wird sie durch eine 60 mm dicke Dämmung gegen Kälte aus dem Boden geschützt. Das spart Heizenergie, weil der Verlust von Transmissionswärme reduziert wird.

Transmissionswärmesammler

Transmissionswärme ist die Wärme, die von innen nach außen durch ein Bauteil wandert. Der Transmissionswärmesammler sammelt diese über die Gebäudehülle entweichende Wärme in den Luftschichten zwischen Dämmung und Außenhaut sowie auf dem Spitzboden und führt sie dann der Wärmerückgewinnung zu. Aus den Wärmeverlusten werden so Wärmegewinne. Sogar die im Verblendmauerwerk gespeicherte Sonneneinstrahlung wird auf diese Weise nutzbar gemacht.

Weiße Wanne

Auf nahezu jedem Grundstück ist mit aufstauendem Sickerwasser (»drückendes Wasser«) zu rechnen. Deshalb stellen wir aus wasserundurchlässigem Beton eine sogenannte »Weiße Wanne« (Außenwände und Bodenplatte) her. Viebrockhäuser mit Keller werden standardmäßig mit einer solchen »Weißen Wanne« gebaut.