Das Bodengutachten – warum ist es so wichtig?

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Der Hausbau ist eine Investition in die Zukunft. Und Ihr Haus steht nicht im luftleeren Raum, sondern auf einem Boden, der alle Voraussetzungen mitbringen muss, damit Sie und nachkommende Generationen Freude an Ihrem Zuhause haben. Deshalb gilt: Kein Hausbau ohne Bodengutachten! Denn wer meint, beim Gutachten für den Baugrund ein paar Hundert Euro zu sparen, kann es später womöglich teuer bezahlen. Lesen Sie hier, was Sie zum Thema Bodengutachten wissen müssen.
bodengutachten
Bodengutachten
Relevanz eines Bodengutachtens

Der Hausbau ist eine Investition in die Zukunft. Und Ihr Haus steht nicht im luftleeren Raum, sondern auf Ihrem Grund und Boden, der alle Voraussetzungen mitbringen muss, damit Sie und nachkommende Generationen Freude an Ihrem Zuhause haben. Deshalb gilt: Kein Hausbau ohne Bodengutachten! Denn wer meint, beim Gutachten für den Baugrund ein paar Hundert Euro zu sparen, kann es später womöglich teuer bezahlen. Lesen Sie hier, was Sie zum Thema Bodengutachten wissen müssen.

Was ist ein Bodengutachten?

Das Bodengutachten heißt offiziell ganz anders: Der richtige Terminus ist Baugrund- und Gründungsgutachten. Eingebürgert hat sich aber der Begriff „Bodengutachten“. Außerdem wird auch vom Baugrundgutachten oder Bodenmechanischem Gutachten gesprochen – gemeint ist immer dasselbe.

Mittels eines Bodengutachtens werden die Beschaffenheit des Bodens und das Grundwasser untersucht. So wird eruiert, ob alle Voraussetzungen gegeben sind, um auf dem betreffenden Grundstück ein Bauwerk zu errichten. Dabei geht es um

  • die Tragfähigkeit des Bodens
  • den zu erwartenden Bemessungsgrundwasserstand
  • und die Bodenverunreinigung/Altlasten.

Mit diesem Gutachten erhalten Sie eine Analyse der Bodenklasse Ihres Baugrundstücks, von der die Tragfähigkeit des Bodens abhängt. Denn die Bodenbeschaffenheit wirkt sich unmittelbar auf die Last aus, die das Fundament tragen kann – und damit auf die Baukosten.

Ist das Bodengutachten Pflicht?

Wenn Sie ein Haus bauen, muss zuvor ein Bodengutachten erstellt werden. Das Baugrundgutachten sollten Sie im besten Fall vor dem Grundstückskauf durchführen, da sich die Beschaffenheit des Bodens unmittelbar auf Ihr Bauvorhaben auswirkt. Wenn sich zum Beispiel die Notwendigkeit ergibt, große Teile des Bodens auszutauschen, kommen erhebliche Mehrkosten für den Hausbau auf Sie zu.

Irrtümlicherweise denken viele, nur bei einem Haus mit Keller sei ein Bodengutachten erforderlich. Aber auch ein nicht unterkellertes Haus steht auf einem Boden, bedarf eines Fundaments und einer geprüften Tragfähigkeit.

Wenn Ihr Haus nach ein paar Jahren absackt oder Risse entstehen, werden Reparatur-Kosten auf Sie zukommen, die ein Vielfaches dessen ausmachen, die ein Gutachten gekostet hätten.

Wer führt ein Bodengutachten durch und was kostet es?

Ihr Bodengutachten führt ein Sachverständiger für Geotechnik nach der DIN 4020 und der DIN 1054 durch. Er führt auf Ihrem Baugrundstück etwa drei bis fünf Meter tiefe Kernbohrungen durch und entnimmt Bodenproben, speziell an den Eckpunkten Ihres geplanten Hauses. Wenn Sie diesen unabhängigen Gutachter mit der geologischen Untersuchung Ihres Grundstücks beauftragt haben, sind Sie für eventuelle Schäden abgesichert. Denn bei Schäden haftet der Gutachter – im Anbetracht der Kosten für ein Bodengutachten, die in der Regel bei 1.000 bis 2.000 Euro liegen, ist das Gutachten also in jedem Fall eine gute Investition!

Was steht in einem Bodengutachten?

Stark vereinfacht zusammengefasst: Zunächst werden in einer Baugrunduntersuchung die allgemeinen topografischen Merkmale des Baugebietes beschrieben. Des Weiteren erläutert der Gutachter die Ergebnisse seiner Bohrungen; etwa, welche Schichtenprofile der Baugrund aufweist, welcher Beschaffenheit der Boden ist und ob und wo Grundwasser gefunden wurde. Dabei berücksichtigt er auch die Jahreszeit – Grundwasser steht zum Beispiel in der Regel am höchsten zum Ende des Winters bzw. Anfang des Frühlings.

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