Ein sicheres Fundament – mit unserem Bodengutachten

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Ein Bodengutachten sollte vor jedem Bauvorhaben erstellt werden. Bei Viebrockhaus ist diese Dienstleistung inklusive. Überraschungen, die zu Änderungen im Bauablauf führen könnten, werden rechtzeitig erkannt. Hier erfahren Sie, was beim Termin auf dem Grundstück passiert.

Keiner weiß, was unter der Grasnarbe liegt – und daher schauen die Experten von Viebrockhaus bei jedem Bauprojekt genau hin. Bei problematischen Böden oder einem hohen Grundwasserpegel müssen nämlich rechtzeitig entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um für das neue Zuhause ein sicheres Fundament zu schaffen. Das Bodengutachten liefert hierfür die notwendigen Angaben.

Bohrtermin auf dem Grundstück. Nachdem der Kunde sich für ein Viebrockhaus entschieden und einen Werkvertrag unterschrieben hat, macht der Bodengutachter mit dem künftigen Bauherrn einen Termin auf dem Grundstück. Bei der sogenannten »Rammkernsondierung« werden an verschiedenen Stellen Erdproben entnommen. Der Fachmann vor Ort kann bereits aus der Geschwindigkeit, mit der sich die Rammsonde in den Boden drückt, Rückschlüsse auf Lagerungsdichte und Tragfähigkeit des Bodens ziehen. Bei lehmigen Böden wird der Fachmann vor Ort zusätzlich eine sogenannte PPT-Messung durchführen: Dabei überprüft er mit einem Handgerät das entnommene Probenmaterial im Rammkern durch eine Druckprüfung auf seine Lagerungsdichte.

Das Bodengutachten wird erstellt. Die entnommenen Bodenproben werden im nächsten Schritt an einen Diplom-Geologen ins geotechnische Büro geschickt. Der Geologe nimmt jede einzelne Schicht genau unter die Lupe. Innerhalb einer knappen Woche erstellt das Labor ein Bodengutachten. Aus dem Ergebnis des Gutachtens und der Höhe des Hauses ergeben sich Umfang und Kosten der Erdarbeiten. Analyse und Empfehlungen. Im Bodengutachten werden nicht nur Bodenart, Bodenaufbau und die bodenmechanischen Eigenschaften wie Tragfähigkeit und Setzungsempfindlichkeit genau dokumentiert, sondern auch Empfehlungen zur Bodenverbesserung, zur Gründungsart und zur Trockenhaltung des Bauvorhabens gegeben. Ein hoher Grundwasserpegel macht beispielsweise den Bau einer sogenannten Weißen Wanne aus wasserundurchlässigem Beton notwendig – sie ist für Viebrockhaus-Bauherren, die mit Keller bauen, inklusive. Beim Bohrtermin prüfen unsere Fachleute auch die Gegebenheiten für Schmutz-, Regenwasser- und Hausanschlüsse auf dem Grundstück.

Hilfe bei schwierigen Grundstücks- verhältnissen. Etwas komplizierter kann es bei Grundstücken in Hanglage werden, da viel Aushub abgefahren oder sehr viel Erde aufgefüllt werden muss. Auch das Bauen im Marschland bringt
häufig zusätzliche Kosten mit sich. Bestehen Erdschichten beispielsweise aus Mudde oder Torf, ist eine Tiefengründung auf Betonpfählen notwendig. Die langjährige Erfahrung des Viebrockhaus-Gutachterteams kommt unseren
Bauherren im Hinblick auf einen zügigen Bauablauf zugute. Unsere Mitarbeiter vor Ort wissen im Grunde bereits ohne die Bestätigung aus dem Labor, was in dem Gutachten stehen wird. Um möglicherweise notwendige grundstücksspezifische Arbeiten können sie sich also schon kümmern, während die Probe noch im geotechnischen Büro bearbeitet wird. Das ist ein wichtiger Baustein für die kurze Bauzeit unserer Häuser.

Unsere Experten:

Hans-Jürgen Schütz ist Bauingenieur und sorgt seit 16 Jahren bei Viebrockhaus dafür, dass jedes Haus ein sicheres Fundament bekommt.

Sven Rössler ist seit 2006 ebenfalls als Bauingenieur für die Bodengutachten von Viebrockhaus zuständig. Er betreut Kunden, die im Norden des Landes bauen.

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