Häuser planen mit allen Sinnen

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Auf der »Nordtour« zeigt Viebrockhaus Bauherren aus ganz Deutschland ein Wochenende lang, wie der Familienbetrieb arbeitet. Gleichzeitig beantworten Fachleute alle Fragen, die ein Bauprojekt aufwirft.
Andreas Viebrock zeigt seinen Gästen Harsefeld, den Stammsitz von Viebrockhaus.

»Häuserbauen macht Spaß!« Emely ist erst acht, aber sie hat schon mehrere Immobilien erworben – zumindest bei Monopoly. »Die Mädchen gewinnen«, gesteht Emelys Spielpartner Niklas (12) neidlos. Mit zwei anderen Kindern vergnügen sich die beiden im Spieleparadies des Massivhausparks Bad Fallingbostel. Währenddessen planen ihre Eltern echte Häuser. Gemeinsam sind die 13 jungen Familien und Paare zu Gast bei der Nordtour von Viebrockhaus, um im Musterhauspark Bad Fallingbostel und am Unternehmenssitz Harsefeld alles über das Familienunternehmen zuerfahren. Ein sinnliches Wochenende steht bevor.

Innenarchitektin Synne Marienfeld präsentiert das WOHNIDEE-Haus 2012: Edition 425.
Geschäftsführer Klaus Stützer steht den Nordtour-Gästen Rede und Antwort.

Die Sonne bescheint die Musterhäuser. Niklas´ Vater Hubertus Bartzsch aus Burscheid ist sehr angetan. "Man geht in das eine Haus rein und denkt sich: Klasse! Dann kommt man ins nächste und denkt sich: Auch super! Man muss nur die einzelnen Elemente wie bei einem Puzzle zusammenfügen. Damit man am Ende sagen kann: Das ist unser Haus!" Bartzsch hat sogar ein Treffen mit ehemaligen Arbeitskollegen ausfallen lassen, um mit seiner Familie bei der Nordtour dabei zu sein. "Mir war das hier so wichtig, weil ich mit dem Haus ja in unsere Zukunft investiere." Damit die zwei intensiven Tage möglichst entspannt ablaufen, hat sich Viebrockhaus ins Zeug gelegt: Das Gepäck der Familie Bartzsch ist schon im Bus verstaut, das Hotel gebucht, ein Mittagessen vorbereitet. Es gibt Züricher Geschnetzeltes mit Rösti-Talern. Zur Kaffeepause serviert der Küchenchef Buchweizentorte und Butterkuchen. Doch kaum einer greift nachmittags zu: Auf der gemeinsamen Besichtigungstour durch das WOHNIDEE-Haus Edition 425 mit der Innenarchitektin Synne Marienfeld sind zu viele Fragen aufgekommen. Geschäftsführer Klaus Stützer nimmt sich im Seminarraum des Parks viel Zeit, um alle zu beantworten: Welche Temperatur herrscht auf dem Spitzboden unterm Dachfirst? Was kann man dort verstauen? Wann gilt ein Keller als Wohnfläche? Lohnt sich eine Photovoltaikanlage? Und immer wieder: Mit welchen Kosten müssen wir rechnen? Über eine Stunde geht die Fragerunde. Danach bilden sich zwei Menschentrauben. Die eine um Klaus Stützer: Alle warten geduldig, bis sie mit ihren letzten Fragen an der Reihe sind, lauschen seinen Ausführungen, haken nach. In der zweiten Traube sind die Bauherren unter sich, teilen ihr Wissen untereinander und stellen fest: "Es ist beruhigend zu sehen, dass wir alle ähnliche Probleme und Fragen haben"

Andreas Viebrock erzählt die Unternehmensgeschichte anhand vieler Viebrock-Häuser in Harsefeld.

Andreas Viebrock kennt die besonderen Bedürfnisse während des Hausbaus gut. »Bauen birgt ein gewisses Risiko«, erläutert der Unternehmenschef von Viebrockhaus. »Deshalb wollen wir unseren Kunden das sichere Gefühl geben, dass sie in unserem Unternehmen gut aufgehoben sind.« Für dieses gute Gefühl steht Andreas Viebrock gern auch am Sonntag früh auf. Am zweiten Tagder Nordtour macht der Firmenchef persönlich den Reiseleiter. Auch Sohn Dirk ist dabei. Die Mission der beiden formuliert Andreas Viebrock so:

»Die Bauherren sollen unser Familienunternehmen spüren können.«

Sonntagmorgen um 8.30 Uhr in Harsefeld. Mit Handschlag begrüßen die Viebrocks ihre Gäste nach dem Frühstück im Hotel Meyer, wo die Nordtouristen die Nacht verbracht haben. Aufbruch im Reisebus, die Gruppe erkundet Harsefeld. Im Nordosten des 12.000-Einwohner-Städtchens reiht sich ein Viebrockhaus ans andere, das erste ist von 1954. Der Firmenchef steht neben dem Busfahrer und erzählt die Unternehmensgeschichte, ohne auch nur einmal in seine Notizen zu schauen: »Alle Friseursalons in Harsefeld sind von uns«, plaudert Viebrock ins Mikrofon, als der Bus einen Frisiersalon passiert. »Das ist das dritte Haus, das mein Vater gebaut hat, kurz nachdem er das Bauunternehmen Klintworth erworben hatte.« Elena Stranghöner ist fasziniert. »Ein richtig netter, warmherziger Chef«, flüstert sie ihrem Begleiter zu.

»Ich zeige Ihnen das jetzt mal.« Die Nordtour-Gruppe lauscht gespannt, wenn Andreas Viebrock Details der Bauausführung erläutert.
Baumaterial im Härtetest: Die Viebrockhaus-Dachpfannen am Übungshaus müssen einiges aushalten.

Nächster Stopp: Viebrockhaus-Hauptbauhof. Zwischen Baggern, Kränen und Baumaterialien stehen mehrere Rohbauten. Hier testet Viebrockhaus Werkstoffe, Photovoltaikanlagen, Heizungs- und Belüftungssysteme. Andreas Viebrock steigt tief in die Materie ein, sein Vortrag schwirrt vor Zahlen. Doch bei allerTechnik vergisst er nicht, die Sinne seiner Kunden anzusprechen. An der Rohbauwand des »Forschungs- und Entwicklungshauses« lehnen zwei Dachpfannen. Der Chef bittet zum Vergleichstest: Baumarkt-Standard gegen Viebrockhaus-Qualität – welche hält einer Bohrmaschine stand?

Plötzlich drängen die Männer in der Gruppe nach vorn. Sie wollen nichts verpassen, stehen im Halbrund um die fast identischen Dachpfannen. Ein Mann aus Friedberg darf bohren. Er setzt die Bohrmaschine an, das Gerät heult los, feiner roter Ziegelstaub steigt auf. Nach 20 Sekunden dringt der Bohrer durch das Material. Dann kommt die Viebrockhaus-Pfanne dran: Der Bohrer heult, Staub steigtauf, es riecht nach heißem Schmierfett. Aber: Die Dachpfanne hält. Anerkennendes Murmeln in der Gruppe.

Letzter Stopp in Harsefeld: das Zuhausehaus der Familie Pawluczuk. 30 Personen drängeln sich zwischen Carport und Thujenhecke, als der mitgereiste Hausherr Krzysztof Pawluczuk die weiße Haustür aufschließt. Stolz demonstriert der zweifache Familienvater, wie er die Haustechnik per Tablet-PC vom Sofa aus steuert: Photovoltaik, Heizung, Klima. Alle Daten sieht er auf dem Multimedia-Fernseher im Wohnzimmer. Ein buntes Tortendiagramm erscheint: Die Sonnenenergie vom eigenen Dach deckt derzeit einen Großteil des heimischen Energieverbrauchs. »Trotz Bewölkung konnte ich heute schon einigen Strom in die Batterie schieben«, berichtet Pawluczuk. Die Besucher sind begeistert, zücken Fotoapparate und Handys. Wieder fliegen Zahlendurch den Raum: Welche Batterie benutzen Sie zum Speichern des Solarstroms? Blei oder Lithium-Ionen? Während die einen nicht genugüber Sonnenstromspeichertechniken erfahren können, sitzen die anderen schon wieder im Bus. Andreas Viebrock greift zum Mikrofon:

Dirk Viebrock (l.) und Krzysztof Pawluczuk führen vor, wie sich die Energietechnik mit dem Tablet-PC steuern lässt.

»Die anderen kommen gleich«, versichert er. Der Besuch im Haus der Familie Pawluczuk ist noch anregender, als der in einem schmuck eingerichteten Musterhaus. Einige können sich nicht losreißen. »Das kann ich gut verstehen«, so Viebrock. »Wenn man vier Wochen vor Baubeginn genau in dem Haus steht, das es dann werden soll, fallen einem noch so viele Dinge auf.« Der Firmenchef wartet in Ruhe, bis alle Fragen gestellt und alle wieder an Bord sind, um zur letzten Station aufzubrechen: einem Grillfest im Musterhauspark Horneburg. Der würzige Duft von frisch gegrillten Steaks in der Nase, solide gemauerte Einfamilienhäuser vor Augen – so endet die Viebrockhaus-Nordtour. Ein letzter sinnlicher Genuss für die künftigen Hausbesitzer. So macht der Hausbau auch Erwachsenen Spaß.


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