Neubau-Gärten

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Auch ohne grünen Daumen: Mit einem guten Plan und ein paar einfachen Tricks lässt sich jedes neue Baugrundstück in kurzer Zeit in einen traumhaften Garten verwandeln.

Eine sonnige Terrasse, der Blick auf ein duftendes Blütenmeer und im Hintergrund eine grüne Wand als Schutz vor allzu neugierigen Blicken: Fertig ist das persönliche Paradies vor dem neu gebauten
Haus. Weil nur Pflanzen, die sich richtig wohlfühlen, auch kräftig wachsen, muss man von Beginn an sorgfältig planen, wenn man schnelle und nachhaltige Erfolge mit dem eigenen Grün möchte.

Bevor der erste Spatenstich für Ihr neues Haus fällt, sollten Sie das Grundstück begutachten und feststellen, welche Bäume und Büsche eventuell stehen bleiben können. Der Schatten, den sie später spenden werden, schafft optimale Bedingungen für die Ansiedlung weiterer Pflanzen. Inspizieren sollte man auch die Erde: Finden sich darin keine Wurzel unkräuter wie Brennnesseln oder sogar Giersch, so sollte sie auf dem Grundstück für später gelagert werden. Ohne guten Boden kein gesunder Garten. Bei Viebrockhaus ist die Baugrunduntersuchung mit Bohrung und geologischem Bodengutachten im Hauspreis bereits inbegriffen. Da weiß man schon vor Baubeginn, was einen auf dem Grundstück erwartet. Bei einem Neubaugrundstück bedeutet ein guter Boden vor allem: unverdichtet. Nachdem die Baumaschinen abgezogen sind, muss das gesamte Grundstück so tief, wie die Verdichtung reicht, umgegraben werden. Nun ist es Zeit für fruchtbare Obererde.

Am einfachsten und günstigsten ist es, bei einem Kompostierbetrieb in der Nähe Pflanzenerde und Kompost zu bestellen. Wie hoch der Kompostanteil ist, hängt von den Pflanzen ab, die Sie sich wünschen. Klassische Landhauspflanzen brauchen sehr viele Nährstoffe – der Kompost würde 1:1 untergemischt. Perfekt wäre dazu noch ein Lehmanteil.Der nächste Schritt beinhaltet, Terrassen und Gartenwege zu planen. So sind Holzdecks schnelle Lösungen für Sitzplätze, und Rindenmulch kann Gartenwege im Handumdrehen befestigen. Wer gleich in eine dauerhafte Lösung investieren möchte, sollte sich für Steine entscheiden, am besten vom Fachbetrieb ausgelegt. Das gedeckte Rot von Klinkersteinen passt besonders gut zu blauen und rosafarbenen Blüten. Orange und Gelb werden von grauen Natursteinplatten schön ergänzt. Weil oft noch Gehölze und Bäume fehlen, herrschen auf den meisten Baugrundstücken in den ersten Jahren extreme Verhältnisse: unbarmherzige Sonne im Sommer und ungeschützter Frost im Winter.

Am einfachsten ist es, sich für Pflanzen zu entscheiden, die so ein forderndes Klima lieben. Hier bietet es sich an, den Boden mit reichlich Kies und Split abzumagern und Staudensalbei sowie Lavendel, Witwenblumen, Staudenlein oder Königskerzen zu pflanzen. Eine andere Möglichkeit für schnellen Sichtschutz sind Rankpflanzen. Jelängerjelieber verträgt volle Sonne, Glyzinien und Ramblerrosen fühlen sich an Ost- und Westseiten wohl, Clematis bevorzugen halbschattige bis schattige Plätze. Und schon wirkt der neue Garten, als wäre er schon vor Jahren angelegt worden.Das Praktische dabei: Die dazu passenden Kieswege sind vergleichsweise schnell und günstig angelegt. Bei allen anderen Pflanzen – Stauden, Bäumen und Sträuchern – sollte der Boden in den ersten Jahren geschützt werden. Eine fünf Zentimeter dicke Schicht aus Stroh ist ein altbewährter Austrocknungsschutz. Achtung: Weit verbreitete Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer oder Thuja wachsen an ungeschützten Standorten schlecht an. Besser funktionieren klassische Hainbuchen. Sie werden in Gärtnereien oft als fertige Sichtschutzmodule angeboten – als Heckenbögen oder als Quader in luftiger Höhe. Keine günstige Lösung, aber sie schafft sofort lauschige Plätze.

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