Starke Leistung bei jedem Wetter

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Seit 2013 werden die Photovoltaikanlagen bei Viebrockhaus mit den Modulen von SunPower bestückt, weil sie besonders zuverlässig und langlebig sind.

 

 

SunPower-Module sind dezent schwarz und verschmelzen optisch mit dem Dach, wie hier auf dem Maxime 1000 D im Musterhauspark Bad Fallingbostel.

Die Erfolgsgeschichte von SunPower beginnt in den 1970er-Jahren in den USA. Dr. Richard Swanson sucht nach alternativen Methoden zur Energiegewinnung und ist besonders von den Solarzellen fasziniert, die Satelliten mit Energie versorgen. Das müsste man kostengünstiger und alltagstauglicher hinkriegen, sagt sich der Dozent für Elektrotechnik, sammelt Geld und gründet in den 1980er-Jahren die Kapitalgesellschaft SunPower. Mit Antrieben für Solarflugzeuge, unter anderem für den »Pathfinder« der NASA, sowie Rennwagen macht sich das Unternehmen im Jahrzehnt darauf einen Namen. 2007 geht eine hocheffiziente Solarzelle mit einem überragenden Umwandlungswirkungsgrad von 22,4 Prozent in Serie. Vier Jahre später stellt SunPower das AC-Solar- modul für Eigenheime vor und schließt sich mit »Total« zu einem neuen weltweiten Marktführer der Solarindustrie zusammen.

Hoher Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad eines Photovoltaikmoduls beschreibt das Verhältnis zwischen der von der Sonne eingestrahlten Lichtenergie und der daraus erzeugten elektrischen Leistung. Je höher der Wirkungsgrad, desto mehr Energie wird erzeugt oder desto weniger Module müssen auf dem Dach verbaut werden. SunPower-Module erzeugen bei gleicher physischer Größe mehr Energie als herkömmliche Module.¹ Das gelingt dank der patentierten Maxeon- Solarzellentechnologie. Die Vorderseite der Solarzellen ist frei von Kontakten und absorbiert aus diesem Grund besonders viel Sonnenlicht – auch bei geringer Sonneneinstrahlung. Das Sonnenlicht wird direkt in der Zelle in Solarstrom umgewandelt.

Kombinierte Produkt-Leistungs-Garantie   

Das Besondere an den SunPower-Modulen ist die 25-jährige Produkt-und Leistungsgarantie. Die Produktgarantie deckt innerhalb von 25 Jahren den Abbau, Transport und Austausch defekter Module ab – das sind 15 Jahre mehr als beim Branchenstandard. Dank der Leistungsgarantie haben Sie außerdem die Gewissheit, dass sich die Leistung Ihrer Photovoltaikanlage innerhalb der Garantiezeit um nicht mehr als 13 Prozent verringert.²

SunPower-Module haben auf der Vorderseite weder Anschlüsse noch Leitungen – aber dafür umso mehr Fläche, um das Sonnenlicht zu absorbieren. Die Kontakte liegen auf der Rückseite. Dort und in der mittleren Schicht wird aus dem Sonnenlicht umweltfreundlicher Solarstrom.

¹  »Herkömmliches Modul« bedeutet: ein Modul mit 230 bis 250 W Leistung, Wirkungsgrad: 15 %, Größe: ca. 1,6 m 2, mit herkömmlichen Zellen hergestellt. Herkömmliche Zellen sind Siliziumzellen mit Front- und Rückkontakt.   

² SunPower bietet eine 25-jährige lineare Produkt- und Leistungsgarantie, die über 95 % Stromerzeugung für die ersten fünf Jahre und dann eine Minderungsrate von 0,4 % pro Jahr für die nächsten 20 Jahre gewährleistet. Nach 25 Jahren erzeugen SunPower-Module immer noch mehr als 87 % der ursprünglichen Energie.   

Kommentare:

  • Udo schreibt am 21. July 2014, 19:00

    hallo,
    wir wohnen in einem Classico 400, Baujahr 2012, mit einer Photovoltaikanlage von Würth Solar mit 8,7 KWP. Auf unserem nicht ausgebauten Dachboden sind, neben dem Transmissionswäresammler, zwei Lüfter für die Photovoltaikanlage installiert. Die Lüfter können über einen Themostat-Schalter aktiviert werden.
    Ab welcher Temeratur auf dem Dachboden rechnet der Betrieb sich die Lüfter? Ab welcher Teperatur steigt der Leistungsverlust der Anlage singifikant an. Wieviel Watt verbrauchen die beiden Lüfter. Können die Lüfter auch dauerhaft ausgeschaltet sein (Stromverbrauch, Geräuschpegel)?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Udo

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 22. July 2014, 17:42

    Hallo Udo,

    die Lüfter wurden seinerzeit bei den relativ großflächigen Würth-Modulen eingesetzt. Sie hatten zwei Aufgaben:

    1. Im Winter herrschen Temperaturen oberhalb 20°C unter den Modulen. Die warme Luft wird mit Hilfe der Lüfter in den Dachraum gerückt, wo sie anschließend über den Transmissionswärmesammler der Wärmepumpe zur Verfügung gestellt wurden.
    2. Im Sommer sorgen die Lüfter für eine permanente Luftbewegung unter den Modulen, so dass diese sich nicht aufheizen. Zu große Wärmeentwicklung verschlechtert den Wirkungsgrad der Module. Das ist im Übrigen auch der Grund, warum man in der Wüste keine PV-Anlagen aufstellt.
    Um wie viel sich die Leistung bei welcher Temperatur verschlechtert, hängt von Dachneigung, Wind, Dachfarbe und direkter Sonneneinstrahlung ab und kann nicht pauschal angegeben werden.

    Die Leistungsaufnahme beträgt abhängig von der Pressung ca. 10 Watt pro Lüfter. Diese schalten sich ein, wenn die Photovoltaik Strom erzeugt und wird auch von dieser gespeist. So, dass keine Kosten entstehen.
    Sollte diese Funktion nicht gewünscht sein, so kann diese vom Elektriker deaktiviert werden.

    Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage beantworten.
    Herzliche Grüße aus der Blog-Redaktion
    D. Heubach

  • Udo schreibt am 22. July 2014, 18:09

    Hallo,
    vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort.
    Die Lüfter sind tatsächlich an den Stromkreis der Photovoltaikanlage angeschlossen (was ich bis heute nicht wusste).

    Sie werden über einen Temperaturfühler gesteuert, den man justieren kann. Zurzeit schalten die Lüfter bei ca. 25-28 Grad Lufttemperatur im Dachboden ein.

    Diese Einstellung ist für den Winterbetrieb also nicht sinnvoll. Sollte ich den Regler so einstellen, so das die Lüfter grundsätzlich bei Betrieb der Photovoltaikanlage das ganze Jahr laufen?

    Oder im Winter auf einen niedrigen Wert und ansonnsten bei 25 Grad?

    Mit freundlichen Grüßen
    Udo

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 25. July 2014, 14:10

    Hallo Udo,
    die Lüfter sind nicht Temperatur gesteuert.

    Die Leistungsaufnahme beträgt abhängig von der Pressung ca. 10 Watt pro Lüfter. Diese schalten sich ein, wenn die Photovoltaik Strom erzeugt und werden auch von dieser gespeist. So, dass keine Kosten entstehen.

    Wenn es da einen Temperaturregler gibt, ist unserer Meinung nach etwas falsch!

    Herzliche Grüße aus der Blog-Redaktion
    D. Heubach