Viebrockhaus ermöglicht 20 Flüchtlingen Start ins Berufsleben

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Junge Männer aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und weiteren Staaten finden beim Massivhaushersteller Viebrockhaus einen Weg in eine neue Zukunft. Die Unternehmenschefs freuen sich auf die motivierten neuen Mitarbeiter.
Nachwuchskräfte ein „Glücksfall“ für die Wirtschaft

Ende November fragte der „Arbeitskreis Asyl Harsefeld“ bei Viebrockhaus an, ob das Harsefelder Hausbauunternehmen jungen Flüchtlingen einen Ausbildungsplatz anbieten könnte. Dirk Viebrock, Geschäftsführer von Viebrockhaus, und Andreas Viebrock, Vorstandsvorsitzender der Viebrockhaus AG, luden daraufhin die jungen Männer aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und weiteren Staaten ein – und wurden sehr überrascht. „Einige konnten bereits gut Deutsch, obwohl sie erst seit ein paar Monaten hier sind“, berichtet Dirk Viebrock. Die meisten Bewerber hatten in ihren Heimatländern einen Schulabschluss bis hin zum Abitur gemacht, studiert oder in einem handwerklichen Beruf gearbeitet. Da Viebrockhaus ständig weiter wächst, inzwischen schon 872 Mitarbeiter hat und sich die Suche nach Auszubildenden immer schwieriger gestaltet, sieht das Unternehmen in den jungen Flüchtlingen einen „Glücksfall“. „Da kommen viele junge Erwachsene, die ihre Schulausbildung abgeschlossen haben und unbedingt arbeiten wollen“, so Andreas Viebrock.

Das Bewerbungsgespräch in Harsefeld

Die jungen Männer werden nach einer Orientierungsphase im Unternehmen zum Teil eine Ausbildung machen bzw. in schon erlernten Berufen oder anderen Bereichen arbeiten. Bereits nach der Öffnung der Ostgrenzen in Europa 1989/90 zeigte sich Viebrockhaus offen für neuzugezogenen Menschen aus Osteuropa, vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion – und hat mit ihnen gute Erfahrungen gemacht. Viele Russlanddeutsche fanden damals einen Arbeitsplatz bei Viebrockhaus „Heute hat ein Teil unserer Firma einen russisch-deutschen Hintergrund“, so Andreas Viebrock.

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