Klimaschutzplan 2050

07. November 2016

Viebrockhaus beteiligt sich an der heute veröffentlichten Unternehmenserklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050. Damit setzen wir ein starkes Signal für einen ambitionierten und konkreten Klimaschutzplan, der ausreichend Planungssicherheit für die Unternehmen bietet und mit den Zielen des Paris-Abkommens im Einklang steht.

Der Klimaschutzplan 2050 als zentrale Rahmensetzung für Deutschlands Beitrag zur Umsetzung der globalen Klimaziele muss sich am Paris-Abkommen messen lassen. Das erklärt Viebrockhaus gemeinsam mit weiteren führenden deutschen Unternehmen aus einer großen Bandbreite von Branchen in einer heute veröffentlichten Stellungnahme. Für die Unternehmen sei es von großer Bedeutung, dass vom Klimaschutzplan das eindeutige Signal ausgehe, Deutschland werde die in Paris gemachten Zusagen umsetzen. Die von 41 Unternehmen und Branchenverbänden unterstützte Erklärung erscheint zum Start des UN-Klimagipfels in Marra-kesch und mit Blick auf den möglichen Kabinettsbeschluss zum Klimaschutzplan am 9. November.

»Mit dem Weltklimavertrag von Paris vom 12. Dezember 2015 hat sich die Weltgemeinschaft auf die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad geeinigt. Dafür wurde u.a. das Ende des fossilen Zeitalters von Kohle, Öl und Gas bis 2050 eingeläutet«, erklärt Andreas Viebrock, Vorstandsvorsitzender der Viebrockhaus AG. »Bei uns ist das bereits seit 2007 Realität, da bei unseren Häusern seitdem nur noch Wärmepumpensysteme zum Einsatz kommen, auf Kohle, Öl und Gas völlig verzichtet wird. Und mit den energiesparendsten KfW-Effizienzhaus-Standards 40 und 40 Plus für alle Viebrockhäuser sind diese schon jetzt völlig klimagipfelkonform und zukunftssicher für viele Generationen.«

Viebrockhaus erklärt gemeinsam mit den Unterstützern und Mitzeichnern der Erklärung, dass Unternehmen Planungssicherheit benötigten, um bei Klimaschutz und Energiewende vorangehen zu können. Darum sei es wichtig, dass sich der Klimaschutzplan mit einem eindeutigen Klimaziel am oberen Rand des derzeitigen Zielkorridors von 80 bis 95 Prozent Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 ausrichtet. Zudem sollten Sektorziele für 2030 vorgegeben werden, um die Entwicklung konkreter Pläne zur Dekarbonisierung sowie neuer Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Darüber hinaus heißt es in der Erklärung, dass der Klimaschutzplan den Weg zu deutlich mehr Energieeffizienz und zum zügigen Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien aufzeigen solle. Nicht zuletzt sei dabei eine Debatte über Wege zur Beendigung der Kohleverstromung sowie dem damit verbundenen notwendigen Strukturwandel zu eröffnen.Der Klimaschutzplan solle Unternehmen eine Handlungsgrundlage dafür geben, mit nachhaltigen Innovationen international führend zu sein und die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes dadurch optimal nutzen zu können. Unternehmerischer Klimaschutz schaffe nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärke auch die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Koordiniert wurde die Erklärung von der Stiftung 2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz, dem Unternehmensnetzwerk B.A.U.M. e.V. und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.

Erklärung zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050

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