Was ist ein Erker?

Alles Wissenswerte rund um den Bau eines Erkers am Haus

Bei einem Erker handelt es sich um einen geschlossenen Vorbau an der Fassade eines Hauses, der über einen oder mehrere Geschosse reichen kann. Optisch ist der Erker einem geschlossenen Balkon oder Wintergarten nicht unähnlich und auch beim Erker sind alle “Wände” meist verglast, um so eine maximale Lichtdurchflutung zu ermöglichen.

Streng genommen ist ein Erker nur dann an Erker, wenn er in einem oberen Geschoss angebaut ist. Bei einem Anbau im Erdgeschoss handelt es sich eigentlich um eine Auslucht, so der Fachjargon, umgangssprachlich wird zwischen den beiden Begriffen jedoch kaum ein Unterschied gemacht. Daher verwenden auch wir bei Viebrockhaus den Begriff Erker als Synonym für unterschiedliche Raumerweiterungen an der Außenfassade eines Hauses. In diesem haben zum Beispiel eine Sitzgruppe, ein Arbeitsplatz im Homeoffice oder ein Esstisch Platz.

Ein Erker schafft jedoch nicht nur zusätzlichen Wohnraum, sondern ist auch von Außen ein echter Blickfang.

Im Mittelalter hatten Erker einen ganz praktischen Nutzen und waren an Wehrbauten üblich. Geschützt von Außen hatte man hier einen guten Ausblick mit 270° Blickwinkel. In gehobeneren Wohnhäusern sowie Burgen und Schlössern diente der Erker als hauseigene Kapelle und ist heute noch in vielen alten Gebäuden und Fachwerkhäusern vorhanden.

Viebrockhaus baut Ihr Haus mit Erker und Balkon!

Wenn Sie Ihr neues Massivhaus direkt mit einem Erker errichten lassen, sparen Sie sich alle späteren Umbauten. Zeichnen Sie einfach den Erker direkt in Ihren Wunschgrundriss mit ein und sprechen Sie mit uns über die Realisierung im Bau. Viele Viebrockhaus-Modelle haben bereits einen Erker im Grundriss integriert und darüber hinaus noch eine Terrasse oder einen Balkon.

Raffiniert aufeinander aufgebaut bildet hier das Dach des Erkers im Erdgeschoss die Basis für den weitläufigen Balkon im ersten Stock, der Ihnen einen weiten Ausblick über das Grundstück ermöglicht.

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Massivhäuser mit Erker liegen im Trend!

Wer jetzt denkt, dass Erker wohl schon lange aus der Mode gekommen sind, irrt. Erker sind nach wie vor ein Trend und lassen sich problemlos im Bau von Massivhäusern, Holzblockhäusern oder Fertighäusern realisieren. Einfach in den Grundriss mit eingeplant, kann der Erker zum Beispiel den Übergang zwischen Innenraum und Garten bilden.

Gerade in offenen Grundrissen schaffen Erker mit wenig Aufwand zusätzlichen Wohnraum, ein strukturiertes Raumgefühl und eine großartige Lichtquelle. Der Trend geht klar hin zu rundum verglasten Erkern mit Blick in den Garten. Angrenzend an die Küche kann der Erker eine gemütliche Essecke beherbergen, in dem Sie mit Familie und Gästen hell und mit Blick in die Natur bewirten können. Als Durchgangsbereich zwischen Innenraum und Garten ist der Erker in vielen Häuser das Tor in die Natur und bietet ein helles und freundliches Ambiente. Geschickt in die Terrasse integriert bietet der Erker einen geschützten “Außenbereich” für regnerische Tage oder den Winter.

Selbstverständlich können Sie den Erker aber auch nur für den dekorativen Einsatz von großen Zimmerpflanzen nutzen. Eine deckenhohe Zimmerpflanze kommt in einem verglasten Erker voll zur Geltung, bekommt maximales Tageslicht und steht Ihnen nicht im Weg.

Oder Sie nutzen die so entstehende Nische für einen gemütlichen Kamin als zusätzliche Wärmequelle. Den Einsatzmöglichkeiten sind beim Erker wirklich keine Grenzen gesetzt.


Was ist beim (An)Bau eines Erkers zu beachten?

Wollen Sie Ihr Haus nachträglich um einen Erker erweitern, brauchen Sie dafür eine Baugenehmigung, da es sich um eine normale bauliche Maßnahme handelt.

Der nachträgliche Anbau eines Erkers gibt einem Raum mehr Licht – und eine zusätzliche Nische zum vielfältigen Einsatz. Zum Beispiel kann die Küche mithilfe eines Erkers um eine Essecke ergänzt werden. Anschließend an den Garten oder die Terrasse wird aus dem Erker ein lichtdurchfluteter Mini-Wintergarten, der zum gemütlichen Lesen einlädt.

Zu bedenken ist auch, dass ein Erker die Außenfassade vergrößert und damit die Energiekosten steigern kann. Um den Energiebedarf zu regulieren, können Sie den Erker direkt effektiv dämmen lassen.

Der nachträgliche Anbau eines Erkers ist wesentlich aufwendiger, als die direkte Planung im Grundriss. Für den nachträglichen Anbau müssen sowohl die Außenfassade sowie auch der Fußboden aufgerissen werden. Nach Errichtung gilt es, den Erker nicht nur optisch an die Außenfassade, sondern auch durch Tapezieren an den anschließenden Wohnraum anzupassen, damit ein lückenloser Übergang entsteht.

Da beim Anbau viel Staub und Dreck produziert wird, sollten Sie alle Möbel im betreffenden Raum entweder entfernen oder gründlich abdecken.

Wir raten in jedem Fall, sich direkt beim Hausbau schon für einen Erker zu entscheiden – so bleibt der Aufwand minimal und die Möglichkeiten vielfältig!

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