Was ist ein Tiny Haus und wie viel kostet der Hausbau?

Der Trend der Tiny Häuser

Der Wohntrend aus Amerika findet auch bei uns in Deutschland immer mehr Anhänger. Das Gefühl von Freiheit und Wohnen auf kleinstem Raum ohne viel Schnickschnack übt auf viele Menschen eine große Faszination aus. Wir geben Ihnen einen Überblick was, Tiny Häuser überhaupt sind, welche Vor- und Nachteile sie haben und für wen sich der Bau eines Minihauses lohnt.

Das Tiny Haus - Minimalismus als Konzept

Wer viel unnützen Hausrat angesammelt hat und sich davon befreien möchte, macht mit dem Bau eines Tiny Hauses einen wichtigen Schritt. Diese Art des Wohnens erlaubt wirklich nur das Nötigste: Schränke, Flächen, Bett, Kochnische und Co. müssen clever platziert und oft multifunktional sein: Mit einem Handgriff wird ein Teil der Treppe zum Hocker umfunktionieren oder lässt sich das Bett tagsüber zum Sofa umbauen. Die Hälfte verschwindet dabei unter dem Board im Wohnzimmer – Leben im Tiny Haus heißt kreativ und funktional einrichten, das liegt vielleicht nicht jedem. Dabei kann das Minihaus vor allem durch seine niedrigen Kosten punkten. Das gilt für die Baukosten genauso wie für den Energiebedarf.

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Besonders günstig könnten Tiny Fertighäuser aus dem osteuropäischen Ausland gekauft werden. Oft werden hier jedoch keine ökologisch sinnvollen Baustoffe verwendet, das heißt die Wände sind eher dünn, isolieren nicht ausreichend – und das kann vor allem im Winter unangenehm werden.

Ein richtiges Schnäppchen ist das Tiny Haus als Fertigbausatz. Fassaden und Dachmaterial können individualisiert werden. Dabei ist beim Preis nach oben keine Grenze gesetzt. Maßanfertigungen und Luxusvarianten mit eingebauter Sauna und dergleichen reichen dann schon einmal an den Preis eines Massivhauses heran.

Stationäre Tiny Häuser sind hierzulande durchschnittlich zwischen 15 m² und 25 m² groß und erstrecken sich über 1–2 Etagen, wobei das Obergeschoss meist die Rolle des Schlafzimmers einnimmt. Jedes Tiny Haus hat ein kleines Badezimmer, eine Küchenzeile und eine Waschmaschine. An essenziellen Möbelstücken mangelt es in der Regel nicht – es muss nur sorgfältig überlegt werden, wie diese platziert werden sollen.

Bei der Größe spielt es eine Rolle, ob das Tiny Haus statisch bewohnt werden soll oder ob Sie damit auf Reisen gehen möchten. Bleibt das Minihaus an Ort und Stelle, muss dafür in Deutschland in der Regel eine normale Baugenehmigung eingeholt werden. Außerdem fallen Kosten für den Baugrund an. Dafür genießen Sie den Komfort von einer festen Strom- und Wasserversorgung, der bei mobilen Häusern über einen Wassertank und einen Stromgenerator gelöst werden muss, die zusätzlichen Platz im Haus beanspruchen.

Vorteile:

  • Ein Eigenheim für kleines Budget, dank geringer Bau- und Instandhaltungskosten.

  • Schnell und unkompliziert aufgebaut

  • Energieeffizient und günstig bei der Stromversorgung, da nur ein kleiner Raum versorgt werden muss.

  • Lässt sich mobil transportieren und ersetzt den klassischen Wohnwagen durch mehr Komfort

  • Sehr individuelles Wohnen, mit Einrichtung nach Maß. Für viele Bewohner ein Herzensprojekt

  • Von Basic bis Luxus ist bei der Einrichtung alles möglich

 

Tiny House im Vergleich zum Massivhaus

Während die Minihäuser in der Regel in der Anschaffung und bei den laufenden Kosten deutlich günstiger sind, bieten traditionelle Massivhäuser mehr Platz und eine bessere Schall- und Wärmedämmung. Bauen Sie für Ihre Familie und als Wertanlage, ist auf jeden Fall eher zu einem Massivhaus zu raten. Dieses bietet einfach mehr Raum für mehr Möglichkeiten, zum Beispiel:

  • Keller
  • Dachgeschoss
  • Garage
  • Erker oder Balkon
  • Terrasse 
  • Gästezimmer
  • Kinder-/Jugendzimmer
  • Arbeitszimmer

 

Die Vorteile eines Massivhauses

Vor allem zwei Gründe sprechen gegen ein Tiny Haus und eher für eine ‘normale’ massive Immobilie: Gäste und Kinder.

Gerade junge Familien unterschätzen oft den Platz, den jeder Mensch für sich persönlich braucht – und das schließt auch Kinder mit ein. Zwar mag der Trend der kleinen Häuser mit seinem minimalistischen Lebensstil für Sie ansprechend sein, denken Sie jedoch zehn Jahre in die Zukunft, könnten sich hier Platzprobleme ergeben. 

Bei einem Tiny Haus lassen sich getrennte Eltern-Kind-Bereiche nicht realisieren, außer Sie weichen auf ein zusätzliches Tiny Haus aus. Und auch, wenn die Kinder aus dem Haus sind, bleiben die zusätzlichen Zimmer im Massivhaus selten leer. Sie können diese zu einem Hobbyraum, einem Gästebereich, einem Atelier oder einem begehbaren Kleiderschrank umfunktionieren. 

Der größte Pluspunkt beim Massivhaus: lieber mit zu viel Platz als zu wenig planen!

Mit Viebrockhaus lassen sich auch kleinere Massivhäuser, die CO2-neutral und energieeffizient sind, realisieren!

Nachteile:

  • Wenig Raum für persönliche Dinge.

  • Ordnung ist essenziell, sonst wirkt der kleine Raum schnell noch kleiner.

  • Ein mobiles Tiny Haus ist durch den Wassertank, der verbaut werden muss, noch einmal deutlich eingeschränkt. Wer das Haus zur Übernachtung im Urlaub mitnehmen will, sollte überlegen, ob dafür nicht ein Wohnwagen besser geeignet ist.

  • Kein Ersatz für ein klassisches Einfamilienhaus. Für Familien mit Kindern nur bedingt geeignet.

  • Privatsphäre bei mehreren Personen schwierig. Bei schlechtem Wetter hockt man eventuell zu sehr aufeinander.

  • Sorgfalt bei der Dämmung ist extrem wichtig, sonst führt dies spätestens im Winter zu Problemen.

 

Für wen eignet sich ein Tiny Haus?

Aufgrund der Größe ist ein Tiny House vor allem für Alleinstehende ideal. Aber auch Paare, die nach einem günstigen Eigenheim suchen und gerne reisen, sollten diese Art des Wohnens zumindest einmal ausprobieren.

Familien mit Kindern sollten sich die Frage stellen, ob sie auch noch in ein paar Jahren, wenn die Kinder größer sind, in einem Tiny House wohnen möchten. Da es hier keine getrennten Räumlichkeiten gibt, ist Raum für ein Kinderzimmer nicht vorhanden.

Für junge Familien ist daher vielleicht ein kleines Massivhaus die richtige Wahl. Auch hier können Sie mit Viebrockhaus auf Nachhaltigkeit setzen – wir bauen CO2-neutral und nach den aktuellen BEG-Standards (ehemals KfW) für energieeffizientes Bauen. Mittels Photovoltaik-Anlage auf dem Dach können Sie so sogar Ihren eigenen Strom generieren.

In puncto Kosten sind Massivhäuser im Bau natürlich teurer als ein Tiny oder Fertighaus, dafür bietet Ihnen Viebrockhaus mit dem Rundum-Sorglos-Service kompetente Beratung zu allen Finanzierungsmöglichkeiten Ihres Eigenheims.

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