Das Beste von vier Zuhausehäusern

Die Frage nach dem perfekten Zuhause lösten Laura und Christian Schiller auf ihre Art: Sie nahmen einfach das Beste von vier Viebrockhäusern. Jetzt wohnen sie mit ihrem Sohn in einem Classico 400 mit Traufgiebel.

Eheleute Schiller am Essenstisch
Glückliches Paar: Für Christian und Laura Schiller wurde der Traum vom Haus wahr. Ein Kind ist schon da, für mindestens ein weiteres ist auf jeden Fall noch Platz.

»Bei Viebrockhaus hat uns das Gesamtkonzept überzeugt. Der Rundumservice war ein wichtiges Argument. Da wir beide berufstätig sind und ein kleines Kind haben, wollten wir uns um möglichst wenig selbst kümmern.«

Christian Schiller

Welches Zuhausehaus soll es denn sein? Bei dieser Frage waren sich Laura und Christian Schiller am Anfang nicht ganz einig. Doch zwei Accessoires standen sehr früh fest: »Wir wollten eine Jette-Joop-Treppe und einen zusätzlichen Giebel.« Da der favorisierte Haustyp Maxime 700 für die beiden zu groß und das äußerlich ähnliche Maxime 310 zu klein war, fiel die Entscheidung schließlich auf ein Viebrockhaus Classico 400 mit Traufgiebel: außen ein behagliches, hellrot verklinkertes Landhaus, innen schnörkelloses Wohnen auf 156 Quadratmetern und natürlich der heiß geliebten Mitteltreppe in der Diele.

Treppe mit Eichenpakett
Schmuckstück: Die Jette-Joop-Treppe lag der Familie sehr am Herzen. Auf den Stufen liegt Eichenparkett, im Küchen- und Wohnbereich Designboden, Diele und Bäder sind gefliest.

Eine symmetrische Gestaltung – innen wie außen – war dem 33-jährigen Arzt und der 26-jährigen Krankenschwester ebenfalls wichtig. Bei der Raumaufteilung im Erdgeschoss orientierten sich die Eltern des zweijährigen Carlo am Grundriss eines weiteren Viebrockhauses: des Maxime 315, »so wie wir es in einer Reportage über das Haus von Familie Pawluczuk aus Harsefeld mit der Jette-Joop-Treppe gesehen hatten«, erzählt Christian Schiller. Vom nahezu quadratischen Eingangsbereich gehen nun vier Türen ab. Jeweils eine links und rechts der Treppe führt in den offenen Wohnbereich: einmal direkt in die Küche und auf der anderen Seite in das klassisch in Schwarz-Weiß eingerichtete Wohnzimmer. Hier ist eindeutig der Lieblingsplatz der Familie. Auch der kleine Carlo spielt im Wohnzimmer am liebsten. Die überwiegend bodentiefen Fenster lassen sehr viel Licht in den großen Raum. Die Eingangstür und die Verbindungstüren zwischen Diele und Wohnbereich sind mit Glaselementen versehen: Das sorgt auch dort für Tageslicht. Von der Diele aus offenbart sich zudem der Schillersche Sinn fürs Praktische: Im Hauswirtschaftsraum nutzen Schränke jeden Winkel, und im gegenüberliegenden Gäste-WC gibt es eine Dusche, die auch im Alltag häufig zum Einsatz kommt: »Da wir beide im Schichtdienst arbeiten, kann man auch spät abends noch duschen, ohne die anderen zu stören.«

Arbeitsplatz im Dachgeschoss
Lieblingsplatz: Den Wohnbereich – hier mit Schreibtisch – nutzen alle Familienmitglieder oft und gern. Auf dem schicken Designboden rollen auch Carlos Autos besonders gut.
Hauswirtschaftsraum
Praktisch: Der große Hauswirtschaftsraum mit Trockner, Waschmaschine und vielen Schränken.

Bauherr Christian Schiller vor der Wärmepumpe
Stolzer Bauherr: Die Wärmepumpe machte Christian Schiller erst skeptisch, jetzt ist er voll und ganz vom Energiekonzept seines Hauses überzeugt.

Im Dachgeschoss mit dem angenehmen Drempel von 1,20 Metern im Rohbaumaß verwirklichten Laura und Christian ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen einer optimalen Raumaufteilung. Von der Empore mit der gemütlichen Leseecke unter dem VELUX-Fenster gehen rechts und links jeweils die Kinderzimmer ab. Links um die Ecke liegt das Schlafzimmer, rechts das Bad sowie das Gästezimmer. Der Besuch darf sich dank des Traufgiebels auf dieser Seite über einen besonders schönen, hellen und großen Raum freuen. Auch das Badezimmer ist ein Hingucker in Schwarz-Weiß. Ein T-förmiger Raumteiler lässt den Dusch- und WC-Bereich dezent in den Hintergrund treten.

So ein familienfreundliches Haus war schon lange der Traum von Laura und Christian Schiller. Das Paar bewohnte zuvor eine schöne Vier-Zimmer-Altbauwohnung mitten in der Innenstadt von Parchim. Aber: »Da wir beide in Einfamilienhäusern aufgewachsen sind, und auch im Hinblick auf unsere Familienplanung mit Kindern, wollten wir irgendwann ein eigenes Haus mit Garten«, erzählt Laura Schiller, »wegen unserer Arbeit und dem damit verbundenen Schichtdienst sollte es zwar ruhig, aber nicht zu weit außerhalb der Stadt gelegen sein.« Als Carlo geboren wurde, schauten sie sich zunächst Bestandsimmobilien an. Der Renovierungsbedarf bei den Häusern war jedoch so hoch, dass die beiden dann doch lieber neu bauen wollten.

In Parchim gab es damals nur ein einziges Neubaugebiet, in dem noch zwei Grundstücke mit Verbindung zu einer Parkfläche zum Verkauf standen. Deshalb mussten sie sich schnell entscheiden. Im Sommer 2013 erwarben die Schillers  diese Parzelle mit der Bedingung, innerhalb eines Jahres mit dem Bau zu beginnen. Ein Vorteil dieses Baugebietes: Es gab nur wenige baurechtliche Auflagen. »Nur zweigeschossig durften wir hier nicht bauen«, sagt Christian Schiller.

Viebrockhaus kannte das Paar schon, weil Verwandte bereits mit dem Unternehmen gebaut hatten und sehr zufrieden waren. Die Schillers schauten sich zwar auch die Kataloge anderer Hersteller an, konzentrierten sich dann aber sehr schnell auf Viebrockhaus. Hier stimmte einfach das Gesamtkonzept, vor allem der Rundumservice. »Da wir beide berufstätig sind und ein kleines Kind haben, wollten wir uns um möglichst wenig selbst kümmern«, berichtet Christian Schiller zufrieden. Die garantierte Bauzeit von drei Monaten mit einem festen Übergabetermin ermöglichte dem Paar Planungssicherheit für die Kündigung der Mietwohnung und die Festlegung eines Umzugstermins.

Den Musterhauspark in Bad Fallingbostel besuchten sie mehrmals und wussten sehr schnell, wie das Haus ausgestattet sein sollte. Ganz nebenbei entdeckten sie dort auch noch eine andere Attraktion: »Wir fanden den Spielbereich für die Kinder toll, da wir uns so in Ruhe auf die Häuser konzentrieren konnten.« Der Bau lief sehr gut. Wenn die Schillers mal mit einer Sache nicht zufrieden waren, sagten sie es gleich, und es wurde schnellstens behoben. Was war der schönste Moment während der Bauphase? »Als das Dachgeschoss fertig war, sind wir nach oben gestiegen und konnten sehen, wie unser Haus später aussehen wird«, erzählen die beiden mit glücklichen Gesichtern.

Auch die Entscheidung für ein KfW-Effizienzhaus 55 war goldrichtig, nicht nur wegen der Zuschüsse. Mit der Wärmepumpe konnten sich die Schillers zunächst nicht anfreunden. Aber dank der guten Erfahrung im Alltag sind sie jetzt voll und ganz vom Heizsystem und natürlich der Fußbodenheizung überzeugt. »Die geregelte Be- und Entlüftung ist auch eine wunderbare Sache. Dadurch haben wir immer frische Luft im Haus«, sagt Laura Schiller. Auf eine Photovoltaikanlage haben sie und ihr Mann vorerst verzichtet. Für eine Nachrüstung wurden aber alle Vorbereitungen getroffen.

Grundriss Dachgeschoss
Grundriss Dachgeschoss
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Erdgeschoss