Ein Haus für Individualisten

Drei Jahrzehnte nach der gemeinsamen Schulzeit trafen sich Marlies Heetfeld und Peter Schwarze wieder – und genießen nun ihr gemeinsames Leben im eigenen Haus.

Modern und geradlinig, aber mit unverwechselbarem Charakter – so wünschten sich Marlies Heetfeld und Peter Schwarze aus Geldern ihr zukünftiges Haus und wählten dafür als Basis das Classico 610. Wie aus dem Viebrockhaus ihr Zuhause wurde, erzählen die Bauherren beim Besuch vor Ort.

Mit seinen klaren Linien und dem auffälligen Schwarz-Weiß-Kontrast von Klinker und Putz an der Fassade ist dieses Haus ein Musterbeispiel moderner Wohnarchitektur. Unverwechselbar aber macht es seine ungewöhnliche Dachform: Das leicht geneigte Pultdach ruht auf einem verputzten Sockel und verleiht dem ansonsten streng symmetrischen Haus eine lässig-elegante Ausstrahlung. Dieser Eindruck wird von den umlaufenden Metallbänder am Trauf und an der Kante des Obergeschosses noch unterstrichen.

Auf den zweiten Blick

So ungewöhnlich wie das Haus ist auch die Geschichte seiner Bauherren. Marlies Heetfeld und Peter Schwarze kannten sich seit der Schulzeit, wurden aber erst 33 Jahr später, nach dem Wiedersehen bei einem Klassentreffen, ein Paar. Die Sozialpädagogin und der Wirtschaftsinformatiker lebten zunächst zusammen in einer 60 Quadratmeter großen Dachgeschosswohnung. »Das sollte aber nur eine Übergangslösung sein«, erzählt Peter Schwarze, »deshalb machten wir uns bald auf die Suche nach einem Baugrundstück.«

»Wir haben uns ein schönes, außergewöhnliches und individuelles Haus gebaut. Bei Viebrockhaus sind sehr viele Änderungen möglich, ohne dass dabei das Budget gesprengt würde.«

Mehrere Wege führten zu Viebrockhaus

Von Anfang an waren sich die Partner einig, wie sie ihr gemeinsames Haus gestalten wollten: modern und klar, die Einrichtung auf das Wesentliche reduziert. »Wir wollen immer auch noch Raum für Neues lassen«, erklären die beiden ihre persönliche Wohnphilosophie. 

Zu Viebrockhaus führten sie gleich mehrere Wege. Peter Schwarze kannte den Musterhauspark Kaarst von seinem Weg zur Arbeit, Marlies Heetfelds Bruder ist bei Viebrockhaus tätig, und Bekannte hatten auch schon erfolgreich mit dem Unternehmen gebaut. Vollends überzeugt, so Peter Schwarze, habe ihn schließlich »die absolute Transparenz bei Viebrockhaus. Alles –  inklusive Nebenkosten – war in der Kalkulation berücksichtigt.«

Für  Viebrockhaus sprachen außerdem die vielen Möglichkeiten, den gewählten Entwurf Classico 610 den individuellen Wünschen anzupassen. Das markante Pultdach ist ein Beispiel dafür. Aber auch beim Grundriss entschieden sich die Bauherren für Änderungen. So wurde beispielsweise der Technikraum mit der Wärmepumpe im Erdgeschoss vergrößert und nun auch als Hauswirtschaftsraum genutzt. Das brachte im Obergeschoss mehr Platz fürs Badezimmer und einen Ankleideraum.

Lieber eine »halb offene« Küche

Die großformatigen, schwarzgrauen Bodenfliesen und die weiße Hochglanzküche bilden einen schönen Kontrast. Per Schiebetür wird aus der halb offenen eine Wohnküche.

Erst während der Bauphase entschieden sich Marlies Heetfeld und Peter Schwarze für eine »halb offene« statt einer separaten Küche. Eine zweiflügelige, satinierte Glasschiebetür trennt bei Bedarf die in weißem Lack glänzende Küche vom ebenfalls vorwiegend in Weiß gehaltenen Essplatz, der offen in den Wohnzimmerbereich übergeht. Verbindendes Element ist der durchgehende Bodenbelag aus schwarzgrauem Schiefer. Die Wohnzimmersitzecke wirkt durch eine cappuccinofarbene Ledergarnitur in Kombination mit einem farblich abgestimmten Flauschteppich ausgesprochen behaglich. 

Sonderlösungen für groß gewachsene Bauherren

Puristisch und edel wirkt das Badezimmer mit seinen markanten Farbkontrasten. Die halbhohe, L-förmige Trennwand versteckt das WC.

Dieser puristische, aber nie unterkühlt wirkende Einrichtungsstil charakterisiert das gesamte Haus. Details wie der metallene Handlauf an der hellgrauen Steintreppe oder die Türdrücker im Bauhausstil wirken schlicht und edel. Besonders gelungen ist die Kombination aus dunklen Schieferfliesen, weißer Keramik sowie Glas und Holz im Badezimmer. Nur eine kleine, frei stehende Wand in L-Form, die optisch das WC vom Waschbereich trennt, ist weiß gefliest. Da Bauherrin und Bauherr groß gewachsen sind, ließen sie sich die Sanitärobjekte ebenso wie die Arbeitsplatten in der Küche erhöht einbauen. Auch die Türöffnungen sind höher als üblich. 

Große Fenster und viel Licht in den Zimmern waren überall im Haus sehr wichtig.

Freier Blick in den Garten

Peter Schwarze freut sich darüber, dass er jetzt oft zu Hause im Home-Office arbeiten kann. »Dafür habe ich mir den schönsten Blick in den Garten gegönnt«, erzählt er schmunzelnd. Durch die vier über Eck angeordneten, bodentiefen Fenster blickt er auf das Werk des Gartenplaners, den er und seine Partnerin für die Anlage engagiert haben. Beet, Rasenfläche, Kübelpflanzen, eine Sitzecke vor weißer Wand mit integriertem Brunnen – alles ist geometrisch ausgerichtet, stilvoll und pflegeleicht. So können Marlies Heetfeld und Peter Schwarze die gemeinsame Zeit im Garten unbeschwert genießen. 

Perfekt organisiert und völlig reibungslos: So verlief der Hausbau. »Unsere Freunde konnten es gar nicht fassen, wie schnell der Bau voran ging und wie total entspannt wir waren«, erzählt Peter Schwarze begeistert, »ich kann nur sagen: Die Kundenorientierung bei Viebrockhaus ist top!«

Erdgeschoss
Obergeschoss