Drei Generationen, ein Unternehmen:
»Beste Qualität zum Festpreis – so ist das bei uns Viebrocks seit 1954«

Anfangs baute Viebrockhaus fünf Häuser pro Jahr, 2013 waren es mehr als 850. Damals regional auf das norddeutsche Harsefeld beschränkt, reicht der Wirkungskreis heute bis nach Kasachstan. Wie sie Tugenden, Traditionen und Innovationen miteinander vereinen, berichten Gründer Gustav Viebrock, Unternehmenschef Andreas Viebrock und dessen Söhne Jan, Dirk und Lars.

Hohe Qualität zum niedrigen Preis: Das »V1«

Gustav Viebrock über…

…das erste Typenhaus »V1«

Im Jahr 1963 hatte der Gründer des Hamburger Magazins »stern«, Henri Nannen, in Quickborn die größte Fertighausausstellung Europas initiiert. Da sind wir natürlich hingefahren und haben dann kalkuliert, zu welchem Preis wir vergleichbare Häuser bauen könnten. Das Ergebnis: 30 Prozent billiger. Das war die Geburt unseres ersten Typenhauses »V1«. Der Kunde bekam genau das Haus, das wir geplant hatten, konnte nichts daran ändern – aber der Preis war auch sensationell günstig! Das hat Viebrockhaus einen gewaltigen Schub gegeben.

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Nach Maurerlehre und Meisterprüfung erhält Gustav Viebrock (rechts) 1951 das Zeugnis von der Bauschule Rastede.

... erste Bauherrenfamilien

In den Nachkriegsjahren lebten auch in Harsefeld noch viele Menschen in Baracken, die endlich in richtige Wohnungen oder Häuser umgesiedelt werden sollten. Eine Familie mit acht Kindern hatte eine Wohnung in Hannover zugesagt bekommen, und als sie dort ankam, stellte sich heraus, dass es da nur zwei Kinderzimmer gab. Die sind sofort mit der Bahn zurück nach Harsefeld und haben mich angesprochen. Ich fuhr mit der Familie zum Ministerium und habe dort Baugeld für sie losgeeist. Das war zunächst meine wichtigste Aufgabe: den Bauherren Geld zu besorgen, günstige Kredite oder Zuschüsse für Kriegs beschädigte. Und dass ich das gut konnte, sprach sich ganz schnell herum. Annoncen in der Zeitung brauchten wir damals nicht.

...seine Anfänge als Bauunternehmer

Ich wollte eigentlich Lehrer werden, aber mein Vater hat gesagt: »Junge, du wirst Maurer.« Deutschland lag ja in Schutt und Asche, und man konnte die Arbeit, die da auf uns zukam, überall sehen. Anfang der 50er-Jahre hatte ich beim Architekten gearbeitet, aber dann wurde 1954 in Harsefeld, 25 Kilometer von meinem Heimatort Rüspel entfernt, ein Maurermeister gesucht, der das örtliche Bauunternehmen übernehmen wollte. Und das habe ich dann getan. Es begann das erste Aufblühen der Wirtschaft im Nachkriegsdeutschland, und wir hatten schnell sehr viel zu tun. Da war es schwieriger, gute Handwerker zu bekommen als gute Aufträge.

»Ich will auch Maurer werden!« Andreas Viebrock 1962 als kleiner Knirps auf der Baustelle.

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…seine Kindheit im Unternehmen

Ich habe schon als Kind begonnen, am Bau zu helfen – na ja, was man so helfen nennt: Ich hab da ein paar Steine auf die Mauer gesetzt und gedacht, ich schaff hier auch was weg. Meine Hausaufgaben habe ich im Büro gemacht und dabei mitbekommen, wie mein Vater Häuser plant, wie er Finanzierungen rechnet – einfach alles. Mit zehn Jahren wusste ich schon eine Menge darüber, wie man Häuser baut.

Jan Viebrock über…

…intelligenten Service

Haustechnik ist ja ein komplexes Thema, aber die Möglichkeiten, die darin stecken, sind enorm. Zum Beispiel wird zukünftig das vernetzte Haus bei einer Unregelmäßigkeit etwa an der Wärmepumpe eine Meldung direkt an die Serviceabteilung schicken können, sodass wir uns umgehend kümmern können. Hier stehen wir noch am Anfang, haben aber die Zukunft klar im Blick. Worauf sich jeder Kunde von Viebrockhaus verlassen kann: Wenn es trotz unserer großen Anstrengungen, jedem ein perfektes Haus zu bauen, doch mal ein Problem gibt – das Fenster klemmt, der Rollladen fährt nicht runter –, kommt sofort ein Mitarbeiter und kümmert sich. Im Zweifel hat man einen von uns Viebrocks an der Strippe. Denn Kundenzufriedenheit ist unser ganz persönliches Anliegen.

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…das neue »V1« im Jubiläumsjahr

Mit der dritten Auflage des »V1« im Jahr 2014 knüpfen wir an eine sehr erfolgreiche Tradition an. Es ist auch dieses Mal ein tolles Gesamtpaket. 60 Exemplare des »V1« können unsere Kunden zu einem sensationellen Jubiläumspreis erhalten. Wie bei unserem ersten Typenhaus ermöglichen wir das durch einen hohen Vor fertigungsgrad sowie feste Vorgaben bei Material und Ausstattung. Deshalb haben unsere erfahrenen Innenarchitektinnen und Designer für das »V1« eine umfassende Vorauswahl an Inklusiv- und Design-Ausstattungspaketen getroffen. Und über unsere e-Bemusterung können Sie online alles ganz bequem begutachten und sich daraus Ihr individuelles »V1« zusammenstellen.

Tätige Nächstenliebe ist der Familie wichtig. Hier baut Gustav Viebrock in Afrika mit an einer Kirche.

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…soziales Engagement

Wenn es einem gut geht, soll man anderen etwas davon abgeben. Ich kenne selbst dieschweren Zeiten. Mein Vater war Hafenarbeiter, ich habe Ende der 40er-Jahre Schlange gestanden, um mein Arbeitslosengeld abzuholen. Das prägt. Über unsere Kirche haben wir immer wieder Kontakt bekommen zu Projekten in Indien und Afrika, später in Sibirien, und getan, was wir konnten. Wenn man vor Ort erlebt, welche Not herrscht und wie man helfen kann, dann ist das eine Selbstverständlichkeit.

Jan Viebrock über...

…Garantien

Wir bauen seit 60 Jahren Häuser und wissen, dass wir das richtig gut können. Deswegen geben wir auch zehn Jahre Garantie – auf die Komplettleistung! Außer uns macht das sonst kein Hausbauunternehmen. Wir machen das aus Überzeugung, weil wir wissen, wie gut unsere Häuser sind, dass wir bedenkenlos zehn Jahre für die Qualität einstehen können. Es gelingt uns, weil wir auf jeder Stufe eines Bauvorhabens mit äußerster Sorgfalt arbeiten, bei jedem einzelnen Haus.

Lars Viebrock über…

Vier Generation Viebrock gut gelaunt an einem Tisch (von links): Andreas mit Enkeltochter Alexandra, Dirk mit seiner Frau Andrina sowie Lars.

…Bedürfnisse von Kunden

Wir beobachten sehr genau, was sich unsere Kunden wünschen. Und das sehen Sie dann auch in unseren Musterhausparks. Zum Beispiel haben wir als eine Antwort auf die hohen Preise für Baugrundstücke Konzepte für Doppelhäuser entwickelt, etwa das neue WOHNIDEE-Haus in Bad Fallingbostel. Da bekommt man viel Haus fürs Geld, eine intelligente Raumaufteilung und nutzt das Grundstück optimal.

Dirk Viebrock über…

…Sonntage auf dem Firmenparkplatz

Wenn früher sonntags die Menschen nach Harsefeld kamen, um sich unsere Musterhäuser anzuschauen, dann hatten wir Brüder Dienst und wiesen die Leute in die Parkplätze ein. Als Jugendliche hätten wir vielleicht lieber etwas anderes gemacht, aber so ist das in einem Familienunternehmen: Man übernimmt früh Verantwortung.

Gustav Viebrock über…

…verlässliche Festpreise

Vom ersten Tag an haben wir größten Wert darauf gelegt, dass ein Haus nicht teurer wurde als vorher kalkuliert. Die Leute hatten wenig Geld, und es hätte sie ruinieren können, wenn ich statt der zugesagten 25 000 Mark auf einmal 28 000 Mark gefordert hätte. Fast immer bin ich sogar mit weniger Geld ausgekommen. Dann kam ich mit der Abrechnung zu den Bauherren und habe ihnen manchmal einige 100 Mark, manchmal auch 2000 Mark auf den Tisch gelegt. Da war die Freude der Leute natürlich groß! Aber ihre leuchtenden Augen waren auch für mich jedes Mal ein großes Glück. Heute kalkulieren wir so präzise, dass unsere Bauherren genau wissen, was ihr Haus kosten wird. An Festpreise halten wir uns nach wie vor. So gehört sich das für uns Viebrocks.

Seit 1954 lebt Gustav Viebrock seiner Mannschaft vor, wie gutes Handwerk funktioniert.

Dirk Viebrock über…

…Handwerkstradition am Bau

Viebrockhaus ist vom Handwerk geprägt. Wenn wir unsere Kapazitäten planen, dann denken wir in Maurerkolonnen. Wir haben ja auch alle – bis auf meinen jüngsten Bruder, der gerade sein Studium begonnen hat – Maurer gelernt. Das heißt natürlich nicht, dass wir noch bauen wie in den 50er-Jahren. Der Fortschritt bei Technologie, Energieeffizienz und Qualität seither ist enorm. Und wir sehen uns immer in der Rolle des Vorreiters. Manche Hausteile kommen auch fertig auf die Baustelle, zum Beispiel die Deckenplatte oder der Dachstuhl. Das bringt enorme Vorteile für Präzision und Baufortschritt. Wir sehen darin die logische Weiterentwicklung einer guten Handwerkstradition. Aber die Innen- und Außenschale sowie das Verblendmauerwerk werden immer von Hand gemauert, eben Stein auf Stein. 

»Bei uns arbeiten Menschen für Menschen. Das ist zu spüren, wenn man unsere Häuser betritt.«

Jan Viebrock über…

…Pionierarbeit

Viebrockhaus war schon immer ein Pionier in der Baubranche. Das ist auch unser Anspruch. Heute besteht zum Beispiel die große Herausforderung darin, die Möglichkeiten moderner Technologie mit unserer Handwerkstradition zu verbinden. Wie präzise man ein sehr komplexes Produkt ganz individuell auf den Kunden zuschneiden kann, macht uns die Automobilindustrie vor. Diese Präzision ist auch für uns als Handwerksunternehmen Vorbild. Aber: Bei uns arbeiten Menschen für Menschen. Und das ist zu spüren, wenn man eines unserer Häuser betritt.

Andreas Viebrock über…

…die Chancen der Haustechnik

Wir erleben, dass die intelligente Steuerung unserer Häuser immer einfacher wird, dass in Smartphones und Tablets enorme Möglichkeiten für komfortables Wohnen stecken. Wir können jetzt schon Elektroautos an die Photovoltaikanlage anschließen – mit großen Vorteilen für unsere Umwelt. Das Auto wird zusätzlich zur Hausbatterie ein weiterer Energiespeicher.

…seinen ersten Tag als Chef 

Das war ein schöner Tag. Ich habe meine Frau zum Essen eingeladen, aber dann stellten wir fest, dass wir gar kein Geld dabei hatten. Das musste mein Vater uns dann leihen. Er hat das Geld natürlich zurückbekommen. Aus der Zeit stammt der Spruch: »Was heißt eigentlich GmbH? Gustav muss ’n bisschen helfen.«

Dirk Viebrock über…

…Lösungen auf dem Bau

Ich habe zunächst Maurer gelernt und dann alle Abteilungen des Unternehmens durchlaufen. Meine wichtigste Erfahrung, als ich Bauleiter war: Vieles ist möglich am Bau, und man kann jedes Problem lösen. Das ist eine Frage der Erfahrung und vor allem des guten Willens.

Journalist und Buchautor Dr. Franz Alt zu Besuch in Bad Fallingbostel.

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…Visionäre

Als wir 2000 den Musterhauspark in Bad Fallingbostel eröffneten, sprach Dr. Franz Alt. Was der damals alles schon vorher gesehen hat! Klimawandel, Energiever sorgung mit Sonnenstrom und Bioenergie, Umweltkatastrophen – und ich hab damals gedacht: ,Das ist ein bekannter Mann aus dem Fern sehen, aber alles muss ich ja nicht glauben.’ Aber er hat Recht behalten, mit allem! Was ich daraus gelernt habe: Es ist unsere Aufgabe als Unternehmer, wach zu sein für Entwicklungen, neugierig zu bleiben und immer wieder Visionären sehr aufmerksam zuzuhören.

Alles im Blick: Eine Baustelle wird heute vom Bildschirm aus überwacht.

Andreas Viebrock über…

… Qualitätskontrolle

Dabei haben wir immer besonders viel Sorgfalt walten lassen. Dafür gibt es die Bauleiter, die mit ihrer Unterschrift für die sorgfältige Prüfung garantieren. Aber natürlich bekommen sie Unterstützung aus der Zentrale in Harsefeld: Wir überwachen jede Abnahme auf einer Baustelle mit der Webcam und dokumentieren mit Fotos, ob alles korrekt ausgeführt wurde. Das hat uns einen weiteren Schritt nach vorn gebracht. Wenn wir jetzt ein Haus in Kasachstan, 7500 Kilometer von hier, bauen, können wir jederzeit exakt prüfen, ob die Arbeit genauso gut erledigt wurde wie auf einer deutschen Baustelle. Das ist wirklich sensationell!

Andreas Viebrock über…

…Bauherren früher und heute

Vieles hat sich geändert, aber eines nicht: Unsere Bauherren wollten schon immer gute Qualität zum angemessenen Preis, sie wollten schon immer ernst genommen und korrekt behandelt werden und natürlich ein gutes Haus gebaut bekommen. Das war damals so, das ist heute so. Und genauso machen wir das.

Jan Viebrock über…

…Perfektion

Wir sind ein deutsches Unternehmen, und Perfektion ist unser Ziel. Dafür brauchen wir erstklassige Ingenieursleistung und erstklassiges Handwerk. Dafür steht Viebrockhaus. Wir sind stolz auf das, was wir bisher erreicht haben, aber zufrieden sein dürfen wir nie. Es gibt viele Potenziale, unser Unternehmen weiterzuentwickeln – deswegen ist es ja gut, dass unser Vater drei Söhne hat.

Andreas Viebrock über…

…Vertrauen

Eigentlich bräuchten wir gar keine Verträge mit unseren Bauherren, mir würde ein Handschlag reichen. Wenn wir unseren Bauherren ein gutes Haus bauen, dann bezahlen sie auch gerne dafür. Das ist eine Sache des Vertrauens. Darauf kommt es beim Bauen am allermeisten an.

Lars Viebrock über…

…Stolz auf Vater und Großvater

Wir sind in einem Ort aufgewachsen, der von meinem Großvater und meinem Vater stark geprägt worden ist. In Harsefeld haben beide ja seit den 50er-Jahren die weitaus meisten Häuser gebaut. Das ist etwas Besonderes und macht mich auch ein wenig stolz. Ich finde es eine wirklich schöne Aufgabe, als Bauunternehmer vielen Menschen ein Zuhause zu bauen, in dem sie mit ihrer Familie glücklich werden können. Das ist eine große Verantwortung, aber auch eine große Freude.

Gustav Viebrock über…

…Treue

Wir Viebrocks sind treue Seelen. Das ist uns sehr oft zugute gekommen. Wer bei uns gute Arbeit leistet, kann sein ganzes Berufsleben bei uns verbringen, von der Lehre bis zur Rente – und das tun nicht wenige. Genauso treu sind wir unseren Lieferanten. Die können sich darauf verlassen, dass wir bestimmte Mengen von ihnen abnehmen, zum fest verabredeten Preis. Hand drauf – abgemacht ist abgemacht. Das gibt ihnen Sicherheit und uns auch – und nicht zuletzt unseren Bauherren.

» Wir beobachten sehr genau, was unsere Kunden brauchen – Leitlinie unserer Arbeit.«

Lars Viebrock über…

…die Zukunft des Wohnens

Der große Wohnbereich, in dem Kochen, Essen und Wohnen ineinanderfließen, wird zum Standard – als Livingroom, wie er in den USA heißt und woher dieser Trend ja auch kommt. Das ist der Mittelpunkt für die Familie. Und hier zeigt sich wieder, wie wir vom Fortschritt der Bautechnik profitieren: Mit Betonfertigdecken können wir größere Spannweiten erreichen und so großzügigere Räume ohne Stützen schaffen.

Jan Viebrock, der älteste der drei Söhne, bei der Feier zum 50. Firmenjubiläum.

Jan Viebrock über…

…das Wachsen eines Hauses

Mein Bruder Dirk und ich haben ja nicht nur Maurer gelernt, sondern auch Erfahrung als Bauleiter gesammelt. Das ist sehr wertvoll! Man ist die Schnittstelle zwischen dem neu entstehenden Haus und dem Kunden – eine wunderbare Aufgabe, die richtig Spaß macht. Gemeinsam zu erleben, wie das Haus wächst – das hat fast etwas von einer Zeremonie!

Andreas Viebrock über…

Annegret und Andreas Viebrock, seit 1982 verheiratet.

…seinen Einstieg ins Unternehmen

Ich habe gar keinen anderen Gedanken gedacht, als dass ich einmal das Unternehmen weiterführen würde. Es war klar, dass ich Maurer lernen würde, es war klar, wo ich in die Lehre gehen würde, und dann hat sich das Architekturstudium nahtlos angeschlossen. Und als ich 27 Jahre alt war, zum 30. Firmenjubiläum, hat mein Vater mir die Geschäftsführung übergeben. Das war für mich die natürlichste Sache der Welt.

… Herausforderungen in Kasachstan

Über einen Kontakt, den mein Vater in Russland hergestellt hat, sind wir zu einem Bauprojekt in Kasachstan gekommen. Das ist eine echte Herausforderung! Nicht nur beim Bauen, sondern auch später, wenn das Haus ein angenehmes Wohnklima unter extremen Bedingungen bieten muss – da sind im Winter 40 Grad minus und im Sommer 40 Grad plus! Aber wir haben das simulieren lassen und festgestellt, dass unser zweischaliger Wandaufbau dafür optimal geeignet ist. So hat Viebrockhaus von Anfang an gebaut, und jetzt können wir damit sogar Bauherren in Kasachstan glücklich machen.

… frühe Irrtümer

Als das erste Mal von uns gefordert wurde, eine sehr dicke Wärmedämmung in Häuser einzubauen, haben wir uns gefragt, was das wohl soll. Aber da die Stadt Hamburg das Projekt förderte, mussten wir das um setzen. Damals fehlte uns noch das Bewusstsein dafür, wie wichtig Energieeffizienz für unsere Kunden und unsere Umwelt ist. Na ja, man muss dazulernen dürfen. Heute sorgen wir selbst dafür, dass unsere Bauherren immer die energetisch optimale Lösung bekommen.

Der Eckstein bei jedem ab 2014 verkauften Viebrockhaus zeigt deutlich: Hier steht ein besonders innovatives Haus.

Andreas Viebrock über…

…die Lust an der Innovation

Bei uns ist es gute Tradition, sehr aufmerksam zu sein, welche Neuerungen es auf dem Markt gibt, und sie einzusetzen, wenn wir sie geprüft haben. Wir sind zum Beispiel Mitte der 70er-Jahre auf die Hannover-Messe gefahren, weil mein Vater gelesen hatte, dass da eine Schreibmaschine vorgestellt würde, der man Texte diktieren kann, die also eine Sekretärin ersetzt. Gibt’s ja bis heute nicht, aber wir waren immer neugierig auf Erfindungen. Wir waren die ersten, die unterm Zelt gebaut haben, die ersten die Stein auf Stein gemauerte Typenhäuser angeboten haben, die ersten, die das in drei Monaten schaffen – wir waren oft die ersten. Das macht einfach großen Spaß.

Lars Viebrock über…

…Aufgabenteilung unter Brüdern

Wir drei Brüder verstehen uns wirklich prima – eine gute Voraussetzung, um auch die anstehenden Aufgaben im Unternehmen sinnvoll aufzuteilen. Wer von uns welche Stärken einbringen wird, muss sich noch zeigen – ich muss ja erst einmal mein Studium absolvieren. Es ist ein wirklich freundschaftliches Verhältnis, das wir zueinander haben.

Dirk Viebrock über…

…die Nachfolge im Unternehmen

Für uns drei Brüder war immer klar, dass wir ins Unternehmen gehen und irgendwann die Nachfolge unseres Vaters antreten würden. Wir hatten als Kinder ja einen großen Bauhof vor der Tür – der aufregendste Spielplatz, den man sich vorstellen kann. Und zugleich die beste Vorbereitung für unsere berufliche Zukunft.