Die SmartCity - Wir bauen eine CO₂-neutrale Ökosiedlung

Viebrockhaus war zu Gast auf der 26. UN-Klimakonferenz. Was Andreas Viebrock in Glasgow zusammen mit der Projektleiterin Dr.-Ing. Elena Paul der Weltöffentlichkeit vorstellte, hatte kurz zuvor, im Oktober 2021, seinen ersten Spatenstich erlebt: die Viebrockhaus SmartCity. Hierbei handelt es sich um das Modellprojekt einer nachhaltigen Ökosiedlung in Harsefeld, das aus 19 Einfamilienhäusern besteht. Alle Häuser werden CO₂-neutral als energiesparende Effizienzhäuser 40 Plus gebaut.

Besonderheiten beim Bau der SmartCity

Die Liste der Innovationen ist lang. Das übergeordnete Ziel ist auf jeden Fall klar: Die Stadt der Zukunft ist gut für die Natur. 

  • Die CO2-Emissionen des Betons wurden bis zu 50 Prozent reduziert.
  • Für die Fensterrahmen kam zu 100 Prozent recycelter Kunststoff zum Einsatz.
  • Alle Häuser verfügen über begrünte Satteldächer, die für ein hervorragendes Mikroklima sowie einen merkbaren Schall- und Hitzeschutz neu entwickelt wurden.
  • Der nachhaltig über Photovoltaikanlagen erzeugte Strom wird bedarfsgerecht in einem eigenen Netz zwischen den einzelnen Häusern geteilt.
  • Das Regenwasser kann vollständig durch die großzügigen Freiflächen, Gründächer und Bodenbeläge der Siedlung versickern und so das Grundwasser regenerieren.

Bis Mai 2023 soll die gemeinsam mit Green Planet Energy eG und der Gesellschaft für innovatives Bauen geplante CO₂-neutrale SmartCity in Harsefeld fertig gebaut sein. Die Häuser dieser Stadt werden aus recycelten Rohstoffen gebaut. Ein Recyclingkunststofffenster kann bis zu achtmal wiederverwendet werden und durch „die Kombination verschiedener Maßnahmen können wir beispielsweise sogar die CO₂-Emission unseres Betons um die Hälfte verringern.“,so Viebrockhaus auf der Klimakonferenz. Würde man beim Hausbau nur noch auf die Verwendung dieses Betons setzen, könnte man die Kohlendioxid-Emissionen weltweit um bis zu 5 % verringern. 

Die SmartCity zeichnet sich darüber hinaus durch ein eigenständiges Energienetz aus. Ein wichtiges Merkmal für ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus ist die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach. So produzieren die Hauseigentümer ihren eigenen Strom. Entsteht da mehr Strom als sie verbrauchen, wird dieser in der eigenen Hausbatterie gespeichert. Hat der Speicher der Hausbatterie die maximale Kapazität erreicht, wird der überschüssige Strom in das interne Energienetz der SmartCity gespeist.

So können die Einwohner sichergehen, dass Ihnen auch an sonnenarmen Tagen ausreichend Strom zur Verfügung steht. In puncto Energieeffizienz spielen auch die begrünten Dächer der Häuser eine wichtige Rolle. Sie fangen Regen auf, bieten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und fungieren als praktischer Wärmeschutz. Für das Projekt der SmartCity haben wir sogar ein neues System entwickelt, um eine Begrünung von Schrägdächern zu ermöglichen.

 

"Unsere Häuser sind energieeffizient, nachhaltig und einfach schön. Die SmartCity beweist dies eindrucksvoll – zum Wohle unserer Umwelt und der Menschen, die mit uns bauen."

Haben wir Ihre Neugierde für nachhaltiges und innovatives Bauen geweckt? Dann vereinbaren Sie gerne ein persönliches Gespräch mit uns.

Hinweis: Die Häuser der SmartCity sind bereits alle vergeben.

Beratungstermin vereinbaren

Beim Bau der SmartCity wird alles in Betracht gezogen, was Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Klimaneutralität bislang leisten können. Dr.-Ing. Elena Paul betonte bei der Klimakonferenz: „Wenn es uns gelingt, den CO₂-Ausstoß drastisch zu reduzieren, können wir die Erderwärmung aufhalten“.

Auch Unternehmenschef Andreas Viebrock wandte sich mit einem Aufruf an die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Glasgow: „Lassen Sie uns handeln! Damit erfüllen wir zum einen den Wunsch von Königin Elizabeth II., die im Vorfeld dieser Klimakonferenz darauf hinwies, wie irritierend es sei, dass so viel geredet und so wenig gehandelt würde. Zum anderen retten wir damit auch unser Klima. Mit Smart Cities können wir etwas verändern!“.

Die Pressemitteilung zum Vortrag von Viebrockhaus auf der Klimakonferenz COP 26 finden Sie hier: https://www.viebrockhaus.de/unternehmen/presseinformationen.html

 


Aktuelles zum Bau der SmartCity

An dieser Stelle berichten wir regelmäßig über den Stand der Bauarbeiten für das SmartCity-Projekt. Verfolgen Sie mit, wie wir Schritt für Schritt dem Ziel einer CO₂-neutralen Ökosiedlung näher kommen und erfahren Sie Hintergründe zu den Innovationen, die wir beim Bau der Häuser verwenden. 

 

Auf der Luftaufnahme gut zu erkennen: Das Areal, auf dem die SmarCity entstehen wird.

Start der Bauarbeiten: 15. Oktober 2021

Mitte Oktober fiel der Startschuss für den Bau der SmartCity in Harsefeld. Sie wird ein Forschungsprojekt und bildet ein nachhaltiges Gesamtkonzept mit zehn Doppelhaushälften und neun Einzelhäusern. Im oben verlinkten Video verrät Projektleiterin Dr.-Ing. Elena Paul Details über die verbauten dort Innovationen und zeigt, was bereits auf der Baustelle passiert ist.

Der Blick von der Straße auf die erste Baustelle des Projekts.
Sie ist nahezu jeden Tag auf der SmartCity-Baustelle anzutreffen: Projektleiterin Dr.-Ing. Elena Paul

Mit der SmartCity zur UN-Weltklimakonferenz: 01. November 2021

Auf Einladung der 26. UN-Weltklimakonferenz "COP 26" machten sich Dr. Elena Paul, Hana Gia Lotzer und Andreas Viebrock auf den Weg nach Glasgow, um das Projekt „Viebrockhaus SmartCity“ zu präsentieren. An zwei Tagen wurde gemeinsam mit Green Planet Energy und der Gesellschaft für Innovationen im Bauwesen Weimar geplante und von Viebrockhaus bis Mai 2023 komplett realisierte CO2-neutrale Ökosiedlung vorgestellt.

Was haben die Bremer Stadtmusikanten mit Viebrockhaus in Glasgow zu tun? Ziemlich viel, wie Sie im verlinkten Video hören können! Es ist der erste von zwei Vorträgen, die Dr. Elena Paul in Glasgow gehalten hat und es lohnt sich unbedingt, dort reinzuhören. Viel Freude mit dem Viebrockhaus-Märchen!

Stellten gemeinsam das Projekt auf der UN-Weltklimakonferenz vor: Andreas Viebrock und
Dr.-Ing. Elena Paul
Elena Paul während der Konferenz, bei der sie mit einer eindrucksvollen Rede die SmartCity der Climate Chamber Mission vorstellen durfte.

Begutachtet die Verblender, die aus recycelten Steinen bestehen: Bauleiter Lars Möller

Eindrücke von den Bauarbeiten: 13. Dezember 2021

Es geht zügig voran mit dem Bau der ersten Häuser. Beim ersten Haus sind Mauern im Erdgeschoss inklusive des Verblenders aus recycelten Steinen fertig gestellt. Auch das Team aus dem Betonbau hat bereits die Decke eingeschalt. Parallel dazu sind die Erdarbeiten für das zweite Haus erfolgt und die Sohle wurde gegossen. Bauleiter Lars Möller arbeitet in seinem Büro-Container direkt auf der Baustelle und kann so vor Ort den Baufortschritt koordinieren.

 

Um unabhängig von den Einflüssen des winterlichen Wetters zu sein, finden die Arbeiten unter dem Zeltdach statt.
Ein Mitarbeiter aus dem Betonbau-Team bereitet die Einschalung der Decke vor.