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KühnSolar liefert den Viebrockhaus-Kunden eine perfekt geplante und abgestimmte Photovoltaikanlage, die sich hervorragend in die Haustechnik integriert. Ein Interview mit dem Firmenchef Johannes Kühn sowie dessen Sohn Christian Kühn.
Dachdeckermeister Johannes Kühn mit seinem Sohn Christian. Die beiden halten ein SunPower-Modul, das auf jedem Dach gut aussieht.

Wer bestimmt eigentlich, wo die Module auf dem Dach montiert werden?

Christian Kühn: Der Viebrockhaus-Kundenberater bietet je nach Hausgröße und Stromverbrauch die passende Photovoltaikanlage an. Der Zeichner legt daraufhin einen Entwurf mit den Maßen und der Ausrichtung des Hauses vor. Süden ist natürlich immer gut. Unser Computerprogramm sorgt dann für die optimale Verteilung der Module auf dem Dach.

 

Wie muss die Dachkonstruktion beschaffen sein?

Christian Kühn: Der Dachstuhl wird immer so berechnet, dass er problemlos eine PV-Anlage trägt. Wir sagen dazu, dass genug »Luft in der Statik« sein muss. So können wir alle Viebrockhäuser auch nachträglich mit einer PV-Anlage ausstatten.

 

Wie lange dauert die Installation der Module?

Christian Kühn: Etwa einen Arbeitstag, bei individuell geplanten Häusern auch mal länger.

 

Wie wird die Konstruktion stabil?

Christian Kühn: Die Anlage wird direkt mit der Dachkonstruktion verbunden. Dazu werden unter bestimmten Dachziegeln Dachhaken eingebaut. Diese brauchen wir für die Profilschienen, aus denen wir eine Unterkonstruktion bauen. In die Schienen werden die Module hineingelegt. So wird das Ganze praktisch eine große »statische Scheibe«. Die Haltbarkeit und Regensicherheit der Dachfläche wird durch unsere Unterkonstruktion nicht beeinträchtigt.

 

Muss die Anlage gewartet oder gereinigt werden?

Christian Kühn: Im Prinzip ist die Anlage wartungsfrei. Bei normaler Dachneigung, also zum Beispiel einem 45-Grad-Satteldach, reinigen sich die Platten durch Regen oder Schnee von selbst. Auf Waldgrundstücken mit vielen Laubbäumen kann es passieren, dass Blätter kleben bleiben. Bitte nicht selbst putzen! Die Beschichtung kann beschädigt werden. Sollte es doch einmal Beschädigungen geben, können sich die Kunden direkt an uns wenden.

 

Wann haben Sie die ersten PV-Anlagen installiert?

Johannes Kühn: Mich interessierte das Thema schon früh, 1993 war ich zum ersten Mal auf einer Messe. Da trafen sich die ganzen Early Birds der Öko-Szene. Vier Jahre später, als die Solarthermie aufkam, waren dann schon die großen Hersteller von Heizungsanlagen dabei. Ich selbst habe 1998 die erste Anlage eingebaut.

 

Was hat sich seitdem verändert?

Johannes Kühn: Der Wirkungsgrad der Anlagen hat sich verdoppelt, die Ausbeute ist wirklich enorm. Auch die Systemstatik hat sich verbessert: Die Konstruktion ist sehr sicher mit dem Dach verbunden. Nur die Anmeldung bei den Energieversorgern ist im Vergleich zu früher schwieriger geworden.

Christian Kühn: Ja, das ist manchmal ein Problem. Der örtliche Energieversorger muss bei der ersten Inbetriebnahme dabei sein. Auf diesen Termin muss man manchmal lange warten. Deshalb unser Tipp: frühzeitig planen!

 

Man hört immer wieder, dass Häuser mit Photovoltaikanlagen von der Feuerwehr nicht gelöscht werden, weil das zu gefährlich sei. Stimmt das?

Johannes Kühn: Nein. Die Feuerwehr hat gut ausgebildetes Personal, das auf das Löschen solcher Anlagen geschult ist. Gebäude, die man aus technischen Gründen nicht vom Stromnetz nehmen kann, werden schließlich auch gelöscht.

Christian Kühn: Die deutschen Löschvorschriften geben genaue Hinweise dazu, wie der Brand einer PV-Anlage gelöscht werden muss.

Die Dachdeckerei Johannes Kühn

Vor mehr als 20 Jahren hat sich das Unternehmen von Johannes Kühn auf hochwertige Dächer und Fassaden spezialisiert. Zum Angebot zählen Beratung, Planung, Sanierung sowie Dachklempner- und Zimmererarbeiten, Qualität, die auch auf jedem Viebrockhaus zu sehen ist.  Um das Jahr 2000 weitete der Handwerkermeister sein Geschäft um die Installation von Solaranlagen aus: KühnSolar wurde aus der Taufe gehoben. Seit 2013 verbaut das Familienunternehmen ausschließlich Module der Weltmarke SunPower. Heute führt Johannes Kühn – er ist übrigens der Schwager von Andreas Viebrock – seinen Betrieb im niedersächsischen Horneburg zusammen mit seinem Sohn Christian Kühn.

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