Doppelte Leistung mit innovativer Technik

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Tuning für die Heizung: Mit cleveren Ideen, neuen Bauteilen und einer intelligenten Schaltung haben die Techniker von Viebrockhaus unter Leitung von Kay Gafert die Leistung der Abluftwärmepumpe erheblich gesteigert.
Energieeffizienz: Stillstand kommt nicht infrage...

Behaglich warm im Winter, angenehm kühl im Sommer, dazu frische Luft ohne Gerüche: So fühlt sich das perfekte Raumklima zu Hause an. In einem Viebrockhaus ist das selbstverständlich. Möglich macht es ein exakt abgestimmtes System aus kontrollierter Lüftung und einer hocheffizienten Heizung mit Wärmepumpe. Dabei profitieren unsere Bauherren von einer exklusiven Innovation von Viebrockhaus: der NIBE-Wärmepumpe 755 G. Auf Basis der Abluftwärmepumpe F 750 des schwedischen Wärmepumpenspezialisten NIBE haben die Techniker von Viebrockhaus unter Leitung von Kay Gafert ein besonders effizientes Heizungssystem entwickelt. Dieses nutzt die Energie aus der Abluft und aus der Außenluft. Zusätzlichbietet sie durch die intelligente Lüftung einen Kühleffekt.

Wärmepumpe: das Prinzip umgekehrter Kühlschrank

...im unternehmenseigenen Übungshaus tüftelt Kay Gafert, Leiter der Haustechnik bei Viebrockhaus, an neuen, innovativen Lösungen für noch mehr Energieeffizienz.

Grundsätzlich nutzen alle Wärmepumpen das gleiche Funktionsprinzip. Sie funktionieren wie Kühlschränke – nur umgekehrt. Das System bezieht Wärme aus der Umgebung, wo sie kostenlos zur Verfügung steht: aus der Erde, aus dem Grundwasser oder aus der Luft. Im System zirkuliert ein Kältemittel, das diese Energie aufnimmt und sich dadurch erwärmt. In einem Verdichter wird die Temperatur des Kältemittelsstark erhöht, bevor es in den Kondensator gelangt, der dieWärme an das Heizungswasser abgibt. Kann man mit verbrauchter Luft heizen? Ja, denn die Abluftwärmepumpe von NIBE ist mit dem Lüftungssystemverbunden und nutzt die Wärmeenergie der verbrauchten Luft aus den beheizten Wohnräumen. Entstanden ist dieses System aus der modernen Bauweise: Weil Häuser heute nahezu luftdicht gebaut werden, entsteht kaum noch Luftaustausch durch Fugen oder und dichte Türen und Fenster.

Energieeffizienz und Lüften

Deshalb ist gründliches Lüften hier besonders wichtig, um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden. Doch mit jedem Öffnen der Fenster geht Wärme verloren. Hohe Heizkosten sind die Folge. Die kontrollierte Wohnungslüftung in Verbindung mit einer Abluftwärmepumpe bietet die Lösung: Durch ein Ventilationssystem gelangt die verbrauchte Raumluft in die Wärmepumpe. Diese entzieht der Abluft die Wärme. Die Energie wird für die Heizung und Warmwasserbereitung genutzt, die kalte Abluft wird nach draußen geleitet. Durch Ventile in der Wand strömt zugleich ständig frische Luft ins Haus.

Wärmepumpe und ein effizientes Heizsystem

Ein effizientes System, aber nicht effizient genug für Viebrockhaus. Kay Gafert, Leiter der Haustechnik, hat herausgefunden, wie sich die Wärmeleistung noch verbessern lässt: indem der Luftvolumenstrom mit Außenluft verstärkt wird. So hat er auf Basis der Abluftwärmepumpe ein neues System konstruiert, das die Energie aus Abluft und Außenluft gleichzeitig nutzt. – die Wärmepumpe 755 G. »Wir haben zusätzliche lüftungstechnische Bauteile entwickeltund die Leistung der Wärmepumpe damit deutlich gesteigert«, sagt Kay Gafert. »Die Wärmepumpe bekommt nicht nur einen stärkeren Luftstrom, sondern auch zusätzliche Energie aus dem Transmissionswärmesammler unter dem Dach.« Dieses Element – ebenfalls eine Innovation von Viebrockhaus – nimmt die Wärme auf, die bei Sonneneinstrahlung unter den Dachmodulen einer Photovoltaikanlage entsteht. Damit die Wärmepumpe diese Extraenergie verarbeiten kann, wurde sie außerdem mit einer eigenen Software ausgestattet.

Kühleffekt für den Sommer. Im nächsten Schritt erweiterten die Techniker von Viebrockhaus die Wärmepumpeum einen Kühleffekt für heiße Sommertage. »Die Idee habe ich vom Hausmeister unseres Musterhausparks in Kaarst abgeschaut«, schmunzelt Kay Gafert. »Die Häuser dort heizen sich im Sommer tagsüber stark auf. Deshalb lüftet der Hausmeister vor Sonnenaufgang alle Häuser, solange es noch kühl ist, damit sich die Wände abkühlen. Dieses Prinzip haben wir auf die Lüftungstechnik übertragenund eine intelligente Schaltung entwickelt. « An heißenTagen arbeitet die Lüftung nur im Bedarfsfall – etwa wenn jemand duscht. Nach Sonnenuntergang nutzt das System die nächtliche Kühle, um die Temperatur der Wände zusenken. Wann dieser Kühleffekt greift, kann der Kunde beider Programmierung selbst festlegen. Danach läuft alles automatisch. Mit den Worten von Kay Gafert: »Einschalten, vergessen und glücklich sein.«

Weitere Informationen zur Viebrockhaus-Heiztechnik.

Kommentare:

  • Udo schreibt am 13. January 2014, 22:11

    Kann die von Nibe zur Verfügung gestellte Firmware (z.B. vom 10.01.2014 5086R6) auch auf eine Nibe-Wärmepumpe 755G eingespeilt werden oder wird dadurch die "eigene Software von Viebrock" zerstört?

  • Viebrockhaus schreibt am 14. January 2014, 11:17

    Hallo Udo,

    herzlich willkommen in unserem Blog und vielen Dank für Ihren ersten Kommentar! Wir kümmern uns um eine schnelle Antwort, die entsprechende Fachabteilung ist bereits informiert.

    Herzliche Grüße aus der Blog-Redaktion,
    Sarah Stolley

  • Jörg P. schreibt am 14. January 2014, 19:52

    Rückfrage zu: Kühleffekt für den Sommer.

    Guten Tag,
    ab welcher Firmware Version für eine Nibe-Wärmepumpe 755G, ist dieser Kühleffekt aktivierbar?

    Wie bzw. wo kann der Kühleffekt für den Sommer durch den Kunden programmiert oder aktiviert werden?

    Vielen Dank für eine entsprechende Info.

  • Viebrockhaus schreibt am 15. January 2014, 11:48

    Hallo Udo,

    folgend die Rückmeldung aus unserer Fachabteilung für Sie:
    Im Rahmen der Wartung wird die neueste Softwareversion auf Ihre Wärmepumpe gespielt. Möchten Sie früher ein Software-Update haben, müssen Sie sich bei www.nibe.de/NIBE-Uplink anmelden. Hier ist dann u.a. die Seriennummer anzugeben und Sie bekommen daraufhin angezeigt, ob es für Ihre Wärmepumpe ein passendes Update gibt. Nur dieses sollten Sie aufspielen und kein anderes aus anderen Quellen.

    Ich hoffe, Ihre Frage wurde damit ausreichend beantwortet!?

    Herzliche Grüße aus der Blog-Redaktion,
    Sarah Stolley

  • Udo schreibt am 15. January 2014, 21:30

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Die Anmedlung, der Download und die Installation konnten problemlos durchgeführt werden.

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 16. January 2014, 10:09

    Hallo Jörg P.

    auch für Ihre Rückfrage vielen Dank! Wir haben Ihr Anliegen ebenfalls an die Fachabteilung weitergeleitet - in Kürze erhalten Sie eine Rückmeldung dazu!

    Herzliche Grüße aus der Blog-Redaktion,
    Sarah Stolley

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 17. January 2014, 12:36

    Hallo Jörg,

    hier die Antwort auf Ihre Frage zum Kühleffekt für den Sommer aus unserer Fachabteilung:

    Die Nachtkühlfunktion hat NIBE von Anfang an in die Software des NIBE 755 G integriert. Es handelt sich aber um keine aktive Kühlung durch die Wärmepumpe, sondern die Wärmepumpe überprüft im Sommer nur, ob die Temperatur außen um eine eingestellte Temperaturdifferenz geringer ist, als die Innentemperatur. Wenn die Temperatur z.B. 8 K niedriger ist als im Haus, kann die Wärmepumpe die Lüftung erhöhen und so mehr kältere Luft in das Haus ziehen und das Haus somit etwas abkühlen.

    Noch ein Hinweis dazu: die Einstellung dafür ist vom jeweiligen Heizungsinstallateur voreingestellt. Eine Verstellung der Voreinstellung kann zu Problemen führen, daher wenden Sie sich bitte im Bedarfsfall an einen Fachmann.

    Herzliche Grüße aus der Blog-Redaktion,
    Sarah Stolley

  • Jan Spott schreibt am 23. January 2014, 07:28

    Hallo,

    Wir wollen uns einem Bungalow von Viebrock bauen lassen, bei dem das Dach voll ausgebaut ist. Da fehlt uns ja dann nun der Transmissionswärmesammler, wie er bei einem Satteldach verwendet wird. Wie wird dieser quasi "ersetzt". Welche Technik wird verwendet um die Wärmepumpe zu unterstützen?

    Danke für die Info

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 23. January 2014, 15:38

    Hallo Herr Spott,

    vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse an einem Viebrockhaus-Bungalow mit ausgebautem Dachgeschoss!
    Sie haben recht: wenn Sie bei einem Bungalow das Dachgeschoss ausbauen möchten, entfällt der Transmissionswärmesammler. An der eigentlichen Technik ändert sich nichts. Die Wärmepumpe saugt in diesem Fall die Luft direkt von außen an. Der Energiebedarf, der durch Heizung und Warmwasser entsteht, wird nun über den Außenluftanteil und den Wärmerückgewinnungsanteil aus der Raumluft gedeckt.

    Viele Grüße aus der Blog-Redaktion,
    Sarah Stolley

  • Franz Müller schreibt am 31. July 2014, 08:50

    Moin,

    bei unseren Nachbarn musste gerade die Wärmepumpe (NIBE 755 G) umgebaut werden. Lt Viebrock ist es notwendig.

    Da wir ein Jahr später gebaut haben, stellt sich die Frage ob auch bei uns umgebaut werden muss? Haben ebenfalls (NIBE 755 G) von Viebrock. Haben bisher aber keine Info von Viebrock erhalen

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 04. August 2014, 10:10

    Guten Tag Herr Müller,

    bitte senden Sie mir an: daniela.heubach@viebrockhaus.de eine Nachricht mit Ihren Kontaktdaten und Service-Nummer, damit wir dem auf den Grund gehen können. Unsere Serviceabteilung wird sich dann mit Ihnen direkt in Verbindung setzen.

    Herzlichen Dank und viele Grüße aus der Blog-Redaktion
    D. Heubach

  • Michael schreibt am 21. September 2014, 23:09

    Hallo,
    Ich habe vor einigen Tagen meine Wärmepumpe bekommen. Darauf steht Nibe F 750.
    Habe gedacht, dass Viebrock die F 755 G liefern wird. Habe ich da etwas übersehen. Wodurch unterscheiden sich die beiden Varianten der Pumpe.

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 14. October 2014, 09:32

    Hallo Michael,
    die Unterschiede:
    Im Mittelpunkt dieses Systems steht die von Viebrockhaus und Fa. Nibe entwickelte Abluftwärmepumpe „F755G“. Hierbei handelt es sich um ein kompaktes System zur Heizung, Warmwasserbereitung und Wohnraumlüftung, welches speziell für den Einsatz in ViebrockhHäusern entwickelt wurde. Dieses System gibt es ausschließlich bei Viebrockhaus und unterscheidet sich auch aus diesem Grund im Namen von der F750 Wärmepumpe der Fa. Nibe. F755 als Weiterentwicklung der F750. Bei dieser Wärmepumpe wird die Gebäudeabluft sowie bedarfsweise die Außenluft mit Hilfe des Transmissionssammlers genutzt. Mit Hilfe der im Spitzboden vorgewärmten Außenluft erlangt die Wärmepumpe eine Leistungssteigerung von 3,5 auf 6,0 kW und kann alle Viebrockhäuser mit ausreichend Wärme versorgen.

    Damit wir dem auf den Grund gehen können, schreib uns bitte eine E-Mail an blog@viebrockhaus.de mit deiner Service-Nummer. Herzlichen Dank.

    Viele Grüße aus der Blog-Redaktion
    D. Heubach

  • Christian Stille schreibt am 25. September 2015, 11:18

    Hallo,

    wir wohnen seit Ende Juni in unserem Viebrock-Haus und ich beschäftige mich derzeit etwas intensiver mitunserer Heizung.
    Wie sehe ich denn ob und wann die Luft aus dem Spitzboden genutz wird?
    Habe dazu in den Einstellungen keinerlei Information gefunden.

    Besten Dank!
    Christian Stille

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 28. September 2015, 13:27

    Hallo Herr Stille,

    hier die Antwort aus unserer Fachabteilung auf Ihre Frage:
    Mit Hilfe der im Spitzboden vorgewärmten Außenluft erlangt die Wärmepumpe eine Leistungssteigerung. Diese zusätzliche Luftmenge aus dem Spitzboden wird immer dann hinzugenommen, wenn die Wärmepumpe das Trinkwasser oder das Heizungswasser erwärmt. Das zusätzlich Luft aus dem Spitzboden genommen wird, können Sie daran erkennen, dass die im Display angezeigte Lüfterstufe "4" läuft. Außerdem wird die Leitung vom Dachboden langsam und leise durch die Motorklappe (orangener Motor) geöffnet.

    Ich hoffe, Ihre Frage wurde somit zufriedenstellend beantwortet!?
    Herzliche Grüße,
    S. Stolley

  • Marcel Schnitzeler schreibt am 01. December 2015, 17:13

    Hallo.
    Wir haben die F755 G im Februar 2013 bekommen. Jetzt wuerde ich gerne Nibe Uplink nutzen. An wen muss ich mich da wenden?

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 02. December 2015, 10:37

    Hallo Herr Schnitzeler,

    bitte schreiben Sie uns an blog@viebrockhaus.de eine Email, dann kann unsere Fachabteilung Ihnen detailliert weiterhelfen. Ihre Wärmepumpe ist mit hoher Wahrscheinlichkeit schon so vorbereitet, dass sie ohne Anpassung problemlos an das Internet angeschlossen werden kann. Ab Mitte bis Ende 2012 haben alle Wärmepumpen diese Funktionen erhalten. Per Mail können Sie genaue Instruktionen erhalten.

    Viele Grüße,
    S. Stolley

  • Marcel Schnitzeler schreibt am 08. December 2015, 09:45

    Hallo.
    Wir haben die F755 G im Februar 2013 bekommen. Jetzt wuerde ich gerne Nibe Uplink nutzen. An wen muss ich mich da wenden?

  • Elmar Wachs schreibt am 02. January 2016, 23:03

    Guten Abend Zusammen,

    wir haben ein V1 gebaut. Wieso ist bei diesem Hausmodell auf die Transmissionswärmesammler verzichtet worden? In dem Artikel wird doch verdeutlich, das dieses eine der besonderheiten der F755G und Innovation von Viebrockhaus ist. Warum wurde also gerade beim V1 darauf verzichtet?

    Wir stehen im Regen Austausch mit vielen Bauherren. Es hat sich herausgestellt, dass die Einweisung in die Heizung eine sehr unterschiedliche Qualität aufweist und der Kentnisstand über die Heizung sehr sehr unterschiedlich ist. Auch nehmen die Gewerke teilweise völlig unterschiedliche Einstellungen vor. Wäre es nicht vielleicht mal möglich, ein Nibe-Seminar zu veranstalten für Hausbesitzer? Also ein Seminar, bei dem mal in die Tiefe gegangen werden kann und auch die Nibe Einstellungen besprochen werden mit einem Nibe-Profi? Das würde sicherlich viele Bauherren interessieren! Ich selber hätte auch einige Fragen an einen Nibe-Profi ! Vielleicht wäre es möglich, dass man von einem Nibe-Profi die Kontaktdaten erhält.

    Wir würden uns über eine Rückmeldung sehr freuen.

    Elmar Wachs

  • Michael schreibt am 12. January 2016, 14:03

    Ist es normal, dass bei Außentemperaturen um die 5 °C die Wärmepumpe jede Stunde einmal für 45min enteisen muss und dadurch ohne elektrische Zuheizung die notwendigen Vorlauftemperaturen (29°C) nichtmals annähernd erreicht werden? Oder liegt wohl eine falsche Einstellung in der WP vor?

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 13. January 2016, 09:33

    Guten Morgen Herr Wachs,

    vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Anregungen bzgl. des Haustechnik-Seminars. Folgende Antwort habe ich von unserem Leiter der Haustechnikabteilung bekommen:

    Die Funktionsweise des Transmissions-Wärmesammlers basierte darauf, dass unter großen PV-Flächen sowie unter Dachflächen Wärme entsteht. Diese Wärme haben wir in der Vergangenheit beim System des F755G als zusätzliche Wärmequelle genutzt.

    Dadurch, dass der Wirkungsgrad der PV-Module mit Einführung der Sunpower-Module verbessert wurde, ist die Wärmeentwicklung an den Dachflächen, und somit im Spitzboden, nicht mehr so groß.

    Mit der Umstellung sind auch die Flächen der PV-Anlage drastisch verkleinert worden, so dass kaum noch Wärme entsteht, die für die Wärmepumpe nutzbar gemacht werden kann. Da auch noch elektrische Arbeit erforderlich ist, um diese Wärme zu der Wärmepumpe zu führen, wurde in einer energetischen Bilanz deutlich, dass es mehr Sinn macht, eine neue Luftmengen-Mischung vorzunehmen und den Außenluftanteil direkt von draußen und ohne zusätzlichen Energieaufwand der Wärmepumpe zur Verfügung zu stellen. Nach zahlreichen Versuchen haben wir somit beschlossen, auf den Transmissionswärmesammler zu verzichten und ermöglichen den Bauherrn somit eine zusätzliche Nutzung des Spitzbodens - ohne Einschränkung.

    Weiterhin schreiben Sie, dass die Einweisung in die Heizungsanlage sehr unterschiedliche Qualität aufweist. Wir können uns diesen Umstand eigentlich nur dadurch erklären, dass hier auch ein unterschiedliches Empfinden über die Qualität der Einweisung eine Rolle spielt, da die Einweisung immer von den gleichen Personen durchgeführt wird. Auch die unterschiedlichen Einstellungen sollten gar nicht möglich sein, da wir den F755G vorkonfektionieren und mit einer voreingestellten Software auslegen, die nur noch im Bedarfsfall angeglichen wird. Ihre Idee von einem NIBE-Seminar haben wir an unsere Schulungsabteilung weitergegeben. Hier wird geprüft, inwieweit wir so ein Seminar in unseren Veranstaltungskalender mit aufnehmen.

    Bezüglich NIBE-Uplink wird es in der Service-Abteilung der Viebrockhaus AG als Ansprechpartnerin Frau Martens geben, welche sich ab Februar dieses Jahres mit den Fragen über NIBE-Wärmepumpentechnik bzw. NIBE-Uplink beschäftigt. Somit steht den Viebrockhaus-Kunden auch diesbezüglich immer jemand mit Rat und Tat zur Seite.

    Für Anregungen bezüglich NIBE- und Viebrockhaus-Technik sind wir immer sehr dankbar und freuen uns somit über Ihren Beitrag.

    Ich hoffe, wir haben Ihre Frage ausreichend beantwortet. Unter blog@viebrockhaus.de stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung.

    Viele Grüße,
    S. Stolley

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 18. January 2016, 09:44

    Hallo Michael,

    zu Deiner Frage im Blog-Kommentar möchte ich Dir gern folgendes antworten:

    Bei dem F755 G handelt es sich um eine Abluftwärmepumpe, die einen gewissen Anteil der Luft von außen bezieht. Generell bei Abluftwärmepumpen ist es so, dass die Energie für die Wärmepumpe aus der Abluft, bzw. in diesem Fall auch aus der Außenluft gezogen wird. Das heißt, dass die Luft mit einer relativ hohen Temperatur, z.B. 20 °C, und 50 % relativer Luftfeuchte in die Wärmepumpe gelangt. Der Sinn der Wärmerückgewinnung ist, jetzt die Energie, die in dieser Luft enthalten ist, dem Wärmepumpensystem bzw. dem Wärmeübertragungssystem zuzuführen, so dass die Energie zurück in das Haus gelangt.

    Die Luft, der nun die Energie entzogen wird, wird also abgekühlt. Dabei steigt die relative Luftfeuchtigkeit über 100 % und kondensiert am Verdampfer aus. Der Verdampfer ist ein technisches Bauteil im Wärmepumpensystem, was dafür verantwortlich ist, dieser Luft die Wärme zu entziehen. Das heißt, dieser Verdampfer ist sehr kalt. Das Kondensat, was dort entsteht, wird also zu Eis. Und wie Du Dir sicherlich vorstellen kannst, verhindert dieses Eis irgendwann, dass die Luft durch die Luft durch den Kondensator hindurch strömt. In der Winterzeit ist es also vollkommen normal, dass der Verdampfer regelmäßig „abtaut“. Wenn zu dieser gleichen Zeit, wie der Abtauvorgang von statten geht, ein Wärmebedarf vorhanden ist - entweder für Heizung oder Brauchwasser - dann kann es sein, dass die elektrische Zusatzheizung erst einmal in Bereitschaft geht und sich dann stufenweise einschaltet, damit es zu keinem Komfortverlust kommt. Das heißt jedoch nicht, dass die Wärmepumpe sofort die volle Leistung des Heizstabs anfordert, sondern letztendlich nur eine unterstützende Wirkung mit anfangs 500 Watt stufenweise steigern kann. Je nach dem, wie lange dieser Abtauvorgang dauert. Dieser Abtauvorgang wird in sogenannten Gradminuten hochgezählt. Ist der Abtauvorgang schnell von statten gegangen, so kommt es auch zu keinem Einsatz des Heizstabes.

    Wie bereits erwähnt ist es aber durchaus normal und physikalisch nicht anders möglich, dass es Abtauvorgänge in der Winterzeit gibt. Das heißt, eine falsche Einstellung der Wärmepumpe liegt hier also nicht vor. Nur sollte es schon so sein, dass es nicht immer 45 min dauert, bis die Wärmepumpe enteist ist.

    Kommt es also zu Komforteinbußen oder Problemen wie Brauchwassermangel, sollten wir Deine Wärmepumpe einmal überprüfen lassen. Die Serviceabteilung der Viebrockhaus AG oder auch die Haustechnik von Viebrockhaus wird Dir hier weiterhelfen.

    Ich hoffe, ich konnte mit meinen Ausführungen hilfreich sein und wünsche Dir weiterhin alles Gute in Deinem neuen Viebrockhaus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dipl.-Ing. (FH) Kay Gafert
    Viebrockhaus Das Zuhausehaus

    Viebrockhaus AG
    Prokurist / Leitung Haustechnik
    Forschung & Entwicklung

  • Udo schreibt am 18. January 2016, 21:19

    Hallo Herr Gafert,
    vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Gerade heute, bei -12 Grad halte ich 22 Enteisungen in 24 Stunden für durchaus normal.
    Aber wieveile lange Enteisungen (45-60 Minuten) sind dabei akzeptabel? Warum bzw. wann gibt es lange Enteisungen? Wie sind hier die genauen Kriterien der Nibe F755G? Muss die Fortluft nach 900 Sekunden bei mindestens +8 Grad liegen (diese im Raum stehende Bedingung passt bei uns ganz gut, aber nicht immer zu 100 %). Wie kann man die Randbedingungen so ändern, dass lange Enteisungsphasen möglichst verhindert werden? Oder sind auch lange Enteisungsphasen immer mal wieder zwingend notweindig?
    Bei -12 Grad Aussentemperatur wird bei uns weiterhin Luft über die Thermosonde vom Spitzboden verwendet (Temperatur -4,5 Grad). Ist dieses ein sinnvoller Zustand? Der Wert für die Außenluftbeimischung ist auf - 8 Grad eingestellt. Bezieht er sich somit auf den Fühler für die Luft auf die Themosonde oder auf die tatsächliche Aussentempeartur?
    Über ein Seminar zum Thema seitens Nibe und/oder Ihnen würde ich mich sehr freuen.
    Gruß
    Udo

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 21. January 2016, 14:13

    Hallo Udo,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und die darin enthaltenen Fragen, die wir gerne im Detail und individuell für Sie beantworten möchten! Dafür benötigen wir Ihre Servicenummer, die Sie bitte an blog@viebrockhaus.de schicken. Unsere Serviceabteilung wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzten und alle offenen Fragen zu dem komplexen Thema klären.

    Vielen Dank vorab und viele Grüße,
    S. Stolley

  • Sebastian G. schreibt am 04. February 2016, 16:39

    Guten Tag,
    die Anlage Nibe F750 gibt es ja zusätzlich mit der Option einer Wärmerückgewinnung. Nimmt man einen Wirkungsgrad von 0,85 oder ähnlich an, bleibt für die Wärmepupe raltiv wenig energie übrig. Heizt man dann nciht quasi mit dem Heizstab nach?

    Mit freundlich Grüüßen
    Sebastian

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 09. February 2016, 11:51

    Hallo Sebastian,

    mir ist nicht ganz klar, von welcher Art Wärmerückgewinnung Du bei der NIBE F750 sprichst. Es gibt das SAM 40-Modul, mit dem es möglich ist, die Zuluft für ein Lüftungssystem vorzuwärmen. Von außen gesehen hat dies einen ähnlichen Effekt mit einem Gegenstromwärmetauscher. In der Realität ist es jedoch so, dass hier ein nachgeschalteter Luft-Wasser-Wärmetauscher im Lüftungsmodul dafür sorgt, dass die Luft vorerwärmt wird. Dies funktioniert ähnlich wie beim Autokühler und hat somit eher etwas mit einer Luft-Heizung zu tun als mit einer Wärmerückgewinnungseinheit. Die Abluft aus der Gebäudehülle wird nach wie vor der Wärmepumpe zur Verfügung gestellt. Diese entzieht der warmen Luft die Energie mithilfe des Kältekreises und gibt diese Wärmeenergie wieder an das Heizungssystem ab.

    Über das Wärmeübertragungssystem Fußbodenheizung, Heizkörper oder auch Konvektoren gelangt die Wärme zurück in den Raum. Beim o.g. System wird also nur die Wärme in den Zuluftstrom geleitet und somit direkt dem Raum wieder zugeführt. Bei einem Gegenstrom-Wärmetauscher ist es so, dass die Abluft (räumlich getrennt) an der Zuluft in das Haus vorbeigeleitet wird. Somit wird die Wärme aus der Abluft an die Zuluft abgegeben. Die Wärmeübertragung findet also direkt im Lüftungssystem statt und nicht indirekt, wie im oben beschriebenen System.

    Ich hoffe, ich konnte mit meinen kurzen Erklärungen weiterhelfen und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen,

    Kay Gafert
    Leitung Haustechnik

  • Jonas K. schreibt am 20. February 2016, 10:24

    Guten Tag Herr Gafert,

    die kontrollierte Wohnungslüftung erfolgt bei dem System ja über dezentrale Ventile in den Außenwänden.

    Besteht hier nicht der gleiche Nachteil wie beim herkömmlichen Lüften, dass man sich die kalte Außenluft ins Haus holt, die dann wieder erwärmt werden muss? Oder wird die Luft in den Ventilen vorgewärmt?

    Auch frage ich mich, ob mit den dezentralen Lüftungsventilen eine effektive Pollen- und Staubfilterung möglich ist?

    Freundliche Grüße

    Jonas

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 02. March 2016, 09:53

    Hallo Jonas,

    es ist richtig, dass bei dem Lüftungssystem bis zum Effizienzhaus 40 mit einer dezentralen Zuluft und einer zentralen Abluft gearbeitet wird. Selbstverständlich ist es so, dass hier frische und ggf. auch kalte Luft von draußen in die Gebäudehülle kommt und dort erwärmt wird. Bei der Heizlastberechnung wird darauf geachtet, dass die notwendige Wärme, die zum Erwärmen der Luft benötigt wird, berücksichtigt wird. Dies wird auch bei der Heizlastberechnung als Lüftungswärmebedarf beachtet. Die Luft, die einströmt, verteilt sich umso besser, je größer der Temperaturunterschied zwischen Außen- und Innenluft ist. Da kalte Luft schwerer ist als warme Luft, würde die Luft in den Raum fallen, wenn nicht spezielle Ventile für die Frischluft angeordnet wären. Somit kommt es zu keinen Zugerscheinungen in den Räumen.

    Diese Zuluftventile verfügen über Filtereinsätze, die so aufgebaut sind, dass sie - wie bei der Autoklimaanlage - Pollen ausfiltern können. Der Vorteil ist, dass nicht nur Pollen sondern auch Stäube herausgefiltert werden, die natürlich auch anschließend nicht unbedingt auf den Möbeln liegen blieben. Mit anderen Worten: Wir schließen nicht nur Staub und Pollen aus, sondern wir sorgen gleichzeitig dafür, dass sich weniger von draußen in der Gebäudehülle verteilen kann.

    Der weitere große Unterschied zwischen der mechanischen Lüftung und der Fensterlüftung ist, dass bei der mechanischen Lüftung nur soviel Luft in der Gebäudehülle ausgetauscht wird, wie notwendig ist, um einen hygienischen Luftwechsel zu gewährleisten. So werden Feuchtigkeitsprobleme vermieden, aber diese Luft wird kontrolliert in die Gebäudehülle eingeleitet und dort auch wieder abgesogen. Die Luft passiert die Abluftwärmepumpe, somit findet eine Wärmerückgewinnung statt und die aus der Abluft entzogene Wärmeenergie wird über die Wärmepumpe zurück in das Wärmeverteilungssystem (Fußbodenheizung) gegeben.

    Somit ist der Wärmekreislauf geschlossen, die Pollen bleiben draußen, der Feuchtigkeitsschutz ist gewährleistet und man hat immer hygienische Luft innerhalb der Gebäudehülle.

    Ich hoffe, ich konnte mit meinen kurzen Ausführungen hilfreich sein und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

    Kay Gafert
    Prokurist / Leitung Haustechnik,Forschung & Entwicklung

  • Sven Glaubitz schreibt am 04. March 2016, 11:41

    Hallo,

    für mich klingt die F755 G wesentlich durchdachter und sinnvoller als die bei der KFW40 Plus verbauten F2040, zumal diese aufgrund des Außenmoduls Nachbarn verärgern könnte.
    Ist es möglich mit der F755G bei Erfüllung der anderen Kriterien wie Hausbatterie den KFW 40 Plus Standars zu erfüllen?

    Was ist an der F2040 besser, dass ich mich für diese entscheiden sollte?

    Danke

    gruss Sven Glaubitz

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 10. March 2016, 09:57

    Hallo Herr Glaubitz,

    vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Interesse an unseren Wärmepumpen! Herr Gafert, unser Leiter der Abteilung Haustechnik, Forschung und Entwicklung wird sich nächste Woche mit einer Antwort darauf melden.

    Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen aus der Blog-Redaktion,
    S. Stolley

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 14. March 2016, 14:19

    Sehr geehrter Herr Glaubitz,

    vielen Dank für Ihre Nachfrage bezüglich der KfW 40 Plus Förderung. Leider ist es so, dass die Förderrichtlinien für KfW-Fördermaßnahmen von der KfW-Bank selbst vorgegeben werden. Bestimmte technische Voraussetzungen sind in den Förderrichtlinien fest verankert. So ist es z.B. bei der Effizienzhaus 40 Plus-Förderung der Fall, dass eine Wärmerückgewinnungsanlage (dies können Gegenstromwärmetauscher sein oder auch Rotationswärmetauscher) einen minimalen Wärmerückgewinnungsgrad von 80 % aufweisen muss. Hier ist es so, dass ein komplett anderes Lüftungssystem zum Einsatz kommt. Das Lüftungssystem bei dieser Vorgabe ist vom Heizungssystem getrennt zu betrachten. Beim Konzept Effizienzhaus 40 mit der Wärmepumpe F 755 G haben wir ein zentrales Abluftsystem und ein dezentrales Zuluft-System. Die Wärmerückgewinnung findet in der Wärmepumpe direkt statt. Bei der Effizienzhaus 40 Plus Förderung haben wir einen Luftwärmetauscher und somit eine zentrale Zuluft- und Abluftanlage. Eine weitere Wärmepumpenanlage mit einer weiteren Abluftnutzung ist somit nicht mehr sinnvoll. So kommt eine Außenluftwärmepumpe kommt zum Tragen.

    Da wir auf die Förderrichtlinien der KfW-Bank keinen Einfluss haben, müssen wir also ein System bauen, was den Förderrichtlinien entspricht und hervorragend zu unserem Hauskonzept passt. Somit ist die Hybrid-Air-Eco-Technik bei Viebrockhaus entwickelt worden.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Erklärungen helfen und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen

    Dipl.-Ing. (FH) Kay Gafert

  • Matthias B. schreibt am 14. March 2016, 15:26

    Sehr geehrter Herr Gafert,

    auch von mir als interessiertem Mitleser herzlichen Dank für diese letzte Antwort. Wir beabsichtigen auch einen Hausbau mit Viebrock (lassen gerade ein Angebot durchrechnen) und werden sicherlich auch eine Entscheidung für oder gegen Effizienzhaus 40 Plus treffen müssen.

    Von Kostengesichtspunkten einmal abgesehen: Welches der beiden Systeme (Heizung+Lüftung 40 vs. 40 Plus) sehen Sie als das bessere an und würden es sich, wenn Sie aktuell vor der gleichen Wahl stünden, in ein Viebrock-Haus einbauen lassen (und warum)?

    Die Tesla-Batterie zur Eigenverbrauchsmaximierung können Sie dabei außen vor lassen, denn diese muss man ja nicht zwingend nehmen oder? Für die KfW-Richtlinien für 40 Plus braucht man sie zwar, aber Viebrock bietet sie ja als ein Modul auf dem Weg zu 40 Plus an. Insofern könnte man ja auch erstmal auf die Batterie verzichten und nur die Heizung+Lüftung des 40 Plus Hauses nehmen (und damit nur ein 40'er Haus bauen), falls sie - auch im Lichte Ihrer Antwort auf meine obige Frage - das bessere/empfehlenswertere System ist.

    Wo findet man eigentlich genauere technische Angaben und auch Funktionsbeschreibungen der beiden doch grundverschiedenen Heizungs- und Lüftungssysteme im Viebrock KfW 40 und 40 Plus - Haus? Die Angaben in der 40 Plus - App sind doch sehr oberflächlich gehalten.

    Man liest ja bezüglich der Nibe F755G und ihren Vorläufern doch eine ganze Menge über nicht gerade geringe Stromverbräuche im Winter, wenn die PV-Unterstützung vom Dach auch geringer ausfällt und auf einen höheren Raumheizungsbedarf trifft und die nutzbare warme Abluft des Hauses endlich ist, was zu einem starken Heizstabeinsatz führt (sorry für den Schachtelsatz). Wie stellt sich die Situation bei Häusern mit den beiden neuen Effizienzklassen 40 und 40 Plus diesbezüglich dar?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Erklärungen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias B.

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 18. March 2016, 10:54

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für Ihre Fragen und Ihr Interesse an unseren Häusern im KfW-Effizienzhausstandard 40 und 40 Plus! Wir werden uns in der kommenden Woche mit einer Antwort bei Ihnen melden.

    Bis dahin wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!

    Herzliche Grüße,
    S. Stolley

  • M. Gielow schreibt am 18. March 2016, 20:54

    Hallo. Auch wir sind Bauherren bei Viehbrock. Wir werden am 2.4.2016 unser Haus beziehen Ich hätte mich vorab sehr gerne über unsere Nibe Wärmepumpe informieren lassen, musste aber leider feststellen, das es nur sehr wenige Seminare dazu gibt und das auch leider immer nur in Kaarst! Liebes Viehbrock Team,es wäre ganz toll wenn es das Seminar in Zukunft auch weiter im Norden geben könnte(Fallingborstel oder Horneburg) und vielleicht auch etwas mehr als 2 bis 3 Termine pro Jahr. Vielen Dank im vorraus...Gruß M.Gielow

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 21. March 2016, 13:39

    Sehr geehrte Familie Gielow,

    vielen Dank für Ihre Nachricht und den Hinweis zu den Seminaren. Gerne nehmen wir uns dem Wunsch nach einem Seminar, speziell ausgerichetet auf die Themen KfW 40 und KfW 40 Plus sowie der dazugehörige Technik, an! Aktuell finden Sie unter https://www.viebrockhaus.de/aktuelles/seminare-und-veranstaltungen.html
    unseren Bauherrn-Workshop "Perfekt vorbereitet ins Bauprojekt starten!", dort erhalten Sie ebenfalls Informationen zu den Themen.

    Herzliche Grüße,
    S. Stolley

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 29. March 2016, 14:16

    Hallo Herr B.

    mit großem Interesse habe ich Ihre Fragen aus dem Haustechnik-Blog gelesen, die ich nach bestem Wissen und Gewissen beantworten möchte. Leider gibt es für die eine oder andere Frage keine eindeutig technische Beantwortung und ich werde gern versuchen, die Vor- und Nachteile bzw. technischen Unterschiede der einzelnen Haustechnik-Varianten zu beschreiben.

    Wie ich aus Ihrer Mail ersehe, ist bei Ihnen die Entscheidung zu treffen, ob KfW 40 oder KfW 40 Plus für Sie in Frage kommt. Da beide Techniken ihre Vorzüge haben, ist es so, dass ich Ihnen nur die Unterschiede erläutern kann.

    Die „Effizienzhaus 40 Technik“ mit Lüftung über eine Abluftwärmepumpe, d.h. zentrale Abluftanlage und dezentrale Zuluft, ist eine bewährte Technik bei Viebrockhaus, die seit Jahren erfolgreich und zur vollsten Zufriedenheit bei unseren Kunden eingesetzt wird. Sie zeichnet sich vor allen Dingen darin aus, dass es sehr einfach ist, die Zuluft-Ventile zu reinigen, die Filter zu wechseln und dass es keine zusätzlichen Leitungen im Bereich der Zuluft gibt.

    Die Zuluft-Ventile sind so ausgebildet, dass es zu keinen Zugerscheinungen kommt und dass die frische Luft direkt von draußen in den Wohnraum gelangt. Dadurch, dass Dichteunterschiede der Luft vorhanden sind, mischt sich diese sehr schnell, so dass keine Temperaturunterschiede kurz nach dem Ventil zu erfühlen sind. Die Abluft läuft zentral über eine Abluftwärmepumpe, in welcher der Luft die Wärme entzogen wird und die Energie zurück ins Heizungssystem gelangt. Zusätzlich zur Abluft wird ein Außenluftanteil genutzt, um den restlichen Wärmeenergiebedarf des Hauses zu decken.

    Bei der „Effizienzhaus 40 Plus Technik“ ist dies jedoch ganz anders. Die KfW-Bank gibt vor, dass hier ein Lüftungsgerät mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von mindestens 80 % eingesetzt werden musst. Das heißt, dass hier nur ein System „Luft auf Luft“ in Frage kommt. Somit verbleiben Kreuzstrom-Wärmetauscher, Gegenstrom-Wärmetauscher oder Enthalpie-Wärmetauscher für dieses System. Wir verwenden einen Gegenstromwärmetauscher mit ca. 86 % Wärmerückgewinnungsgrad.

    Der große Unterschied zum Effizienzhaus 40 Plus-System ist, dass das Lüftungssystem komplett vom Heizungssystem getrennt ist. Das heißt, es besteht ein Lüftungskanal für die Abluft im Haus, für die Zuluft im Haus, für die Fortluft aus dem Haus und für die Außenluft in das Haus.

    Das sind viele Kanäle, die bei Viebrockhaus, wenn es möglich ist, innerhalb der Betondecke verlegt werden. Dieses individuelle Lüftungssystem, welches speziell für unsere Häuser errichtet wurde, kann auch mit einem gesonderten Reinigungs-System, welches ebenfalls von uns entwickelt wurde, gereinigt werden.

    Für die Wärmeerzeugung ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zuständig, welche die Wärmeenergie für das Heizungs-System sowie für das Warmwasser-System liefert. Bis hierhin sind beide Heizsysteme energetisch fast gleichwertig. Bei KfW 40-Plus kommt dann aber immer eine Photovoltaikanlage zum Einsatz und, wie aus Ihrer Fragestellung auch herauszulesen ist, auch eine Tesla-Hausbatterie mit einem Management-System. Es stellt sich nicht die Frage, ob Hausbatterie oder nicht - bei einem Effizienzhaus 40-Plus-System ist eine Hausbatterie zwingend erforderlich.

    Weiterhin lese ich, dass in den Chat-Räumen des Öfteren von hohen Verbräuchen die Rede. Wir weisen immer wieder darauf hin, dass hohe Verbräuche immer einen Grund haben. In der Regel ergibt sich bei der Analyse, dass die Bauherren - gerade im ersten Jahr der Abrechnung - noch einen Baustromanteil mit auf dem Stromzähler hatten. Somit ist es vollkommen normal und unabhängig vom Heizungssystem, dass im ersten Betriebsjahr Häuser mehr verbrauchen wie in den Folgejahren. Ein Heizstabanteil wird bei den Abluft-Wärmepumpen immer in die Berechnung mit einberechnet, führt in der Regel jedoch durch seinen geringen Anteil nicht dazu, dass erhöhte Stromverbräuche zustande kommen. Nach wie vor ist Viebrockhaus das erste und einzige Bauunternehmen, welches Verbrauchsprognosen erstellt, damit die Kunden sich an den Verbräuchen orientieren können. Wenn es jedoch tatsächlich mal dazu gekommen ist, dass Verbräuche höher sind wie prognostiziert, ist dies meist auf einen technischen Fehler zurückzuführen, der selbstverständlich beseitigt wird. Und sollten im Zuge dessen Mehrkosten entstanden sein, werden diese durch uns getragen.

    Aus den oben genannten Gründen sollten Sie also keinerlei Angst haben, dass Sie mit Ihrem Viebrockhaus unter zu hohen Verbräuchen leiden müssen.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen hilfreich mit meinen Antworten zur Seite stehen. Sollten weiterhin Fragen offen sein, so bitte ich Sie, diese direkt bei Ihrem Verkaufsberater abzugeben, damit wir diese zeitnah beantworten können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kay Gafert

  • Christian K. schreibt am 31. March 2016, 16:06

    Sehr geehrter Herr Gafert,

    mit großem Interesse verfolge ich diesen Blog, da mich nunmehr seit Wochen dieselben Fragen beschäftigen, wie sie zuvor von Herrn Matthias B. am 14. März an Sie gestellt wurden. In der Tat sind trotz umfangreicher Recherche fast keine sachlichen Aussagen, zu den technischen Unterschieden, geschweige denn, zu den konkreten Vor- und Nachteilen beider Systeme zu erfahren. So transparent Viebrockhaus auch mit seinen Informationen in anderen Bereichen auch umgeht, so verschlossen und komplex stellt sich die Situation zum Thema Heiztechnik dar! Auch unsere Planungsfachberaterin, mit der wir ansonsten sehr zufrieden sind, konnte mir außer Ihnen niemanden nennen, den ich unverbindlich hierzu hätte befragen können. Das finde ich angesichts der zu treffenden sowohl technischen als auch finanziellen Entscheidung etwas unglücklich.

    Ich danke Ihnen jedoch zunächst für Ihre grundlegenden Ausführungen zu den techn. Unterschieden der beiden Haustechnik-Varianten für KfW40 bzw. KfW40+. Ich habe auch verstanden, daß die eingesetzte F 755 G eine bewährte und wartungsfreundliche Heizungsanlage darstellt, welche die anhaftenden (Vor-)Urteile bzgl. des hohen Stromverbrauchs, Zuglufterscheinungen ect. offenbar nicht verdient. Anlage


    Dennoch sind Sie auf die wesentlichen Aspekte der Fragestellung von Herrn B. nicht eingegangen. Daher erlaube ich mir, diese noch einmal anders zu formulieren:

    Welche signifikanten Vorteile / Annehmlichkeiten / Einsparungen, außer der aktiven Kühlfunktion kann ich erwarten, wenn ich mich für das KfW40+-System (NIBE F2040 mit VVM 320) entscheide? Die höheren Anschaffungskosten übersteigen immerhin deutlich den erhöhten KfW-Tilgungszuschuss, den ich auch genauso gut für den Einsatz der Hausbatterie „verrechnen“ könnte.

    Als Nachteile dagegen sehe ich folgende Aspekte, die Sie gern entkräften dürfen:

    Die energetische Gleichwertigkeit beider Systeme erschließt sich mir nicht.

    Die zusätzlichen in Wänden und Decken eingebetteten Rohrleitungen können meiner Ansicht nach deren Schallschutzfunktion mindern. Besonders in Trockenbauwänden im OG.

    Eine Störung (der Nachbarn) durch Betriebsgeräusche der Außeneinheit F2040 kann sicher nicht ausgeschlossen werden.

    Die Anbindung an eine PV-Anlage ist doch auch bei der F 755 G möglich.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich für die Beantwortung dieser Fragen noch einmal Zeit nehmen würden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian K.

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 01. April 2016, 10:16

    Hallo Herr K.

    vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Blog und Ihre weiterführenden Fragen! In der kommenden Woche erhalten Sie von Herrn Gafert eine Antwort dazu.

    Ein schönes Wochenende und viele Grüße,
    S. Stolley

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 14. April 2016, 11:41

    Hallo Christian,
    schade, dass ich Dir nicht die Antworten geliefert habe, die Du benötigst. Ich habe versucht, so ausführlich wie möglich auf die einzelnen Techniken einzugehen, wobei ich für mich eben nicht beantworten kann, welche nun die bessere der beiden Techniken ist. Für mich persönlich steht außer Frage, dass die KfW 40 Plus-Förderung, und somit unsere Lösung mit der NIBE F2040-8 und dem Gegenstromwärmetauscher ERS 20-250, zusammen mit dem SolarEdge-Monitoring und der TESLA-Batterie die bessere Lösung ist. Ich bekomme hier ein System und Technik und Haus, was rein energetisch eine höhere Lösung darstellt wie die Variante in der Energieeffizienzklasse 40. Da es sich hier, wie gerade beschrieben, um eine Systemlösung handelt, die aufeinander abgestimmt ist und durch den höheren Tilgungszuschuss auch bezahlbar ist, macht es für mich nicht unbedingt die Wärmepumpentechnik aus, was den Unterschied darstellt, sondern vielmehr die TESLA-Batterie, die mich in die Lage versetzt, zusammen mit dem Monitoring von SolarEdge einen möglichst hohen Eigenverbrauch zu erreichen und so gut wie gar nichts an Solarstrom in das Netz einzuspeisen.

    Ich habe persönlich selbst so ein System und kann nur immer wieder sagen, dass es mich persönlich jedes Mal begeistert, wenn ich mir im Monitoring ansehen kann, dass ich wieder mal über den Tag gekommen bin, ohne eine einzige kWh-Strom zu bezahlen.

    Aber gerade das ist ja das Schwere am Beantworten von Fragen, sobald es persönliche Aspekte betrifft. Der eine empfindet Zuluft, dezentral gesteuert, eher als lästig. Der andere findet die dezentrale Lösung besser, da sich die Frischluftventile sehr leicht mit einem feuchten Tuch reinigen lassen und somit sehr einfach zu handhaben sind. Wiederum ein anderer findet das Außengerät unerträglich und kann auf eine optionale Kühlung verzichten. Der nächste legt aber absolut Wert auf eine Kühlfunktion.

    Leider weiß ich nicht, was Du genau mit Detail und fehlender Offenheit meinst. Die technischen Daten, z.B. zu den Wärmepumpen, sind für jedermann einsehbar. Die Bedenken bezüglich der nach Deiner Ansicht fehlenden Schallschutzfunktion bei den Lüftungsrohren in den Decken / Wänden kann ich nicht ganz nachvollziehen, da es hier von uns keine erkennbaren Nachteile gibt. Die Lüftungsleitungen in der Decke liegen in der neutralen Phase der Betondecke und haben so keinerlei Auswirkungen auf Schall oder die tragenden Eigenschaften der Decke.

    In den Trockenbauwänden wird darauf geachtet, dass kein Körperschall und Luftschall in der Wand übertragen werden kann außer der, welcher auch ohne zusätzliche Leitungen übertragen werden könnte. Bei der aufgeführten Störung der Nachbarn durch das Außengerät kann ich nur sagen, dass mittlerweile die Betriebsgeräusche so gering sind, dass es keinerlei Klagen mehr gibt und das Gerät nach einigen Metern Entfernung nicht mehr akustisch wahrzunehmen ist.

    Die Anbindung der PV ist zwar auch bei dem F755G möglich. Bei dem System für die Effizienzhaus 40 Plus-Förderung kommt jedoch noch die Batterie mit ins Spiel und somit habe ich eine Variable mehr, die ich einsetzen kann, um meinen Eigenverbrauch zu optimieren.

    Alles in allem muss ich noch einmal sagen, dass beide Systeme sehr hochwertig sind und jedes seinen eigenen Reiz hat. Und genau aus diesem Grunde finde ich auch, dass es eine persönliche Entscheidung ist, welches System hier in Frage kommt.
    Sollte es jetzt noch wirklich spezifische Fragen geben, die ich nicht beantwortet habe, so schreiben doch bitte ganz konkret auf, welche das sind. Nur auf ganz konkrete Fragen kann ich auch ganz konkret antworten.

    Vielen Dank für Dein Verständnis und freundliche Grüße,
    Kay Gafert

  • Julia Wemann schreibt am 18. June 2016, 18:09

    Kühleffekt für den Sommer. Im nächsten Schritt erweiterten die Techniker von Viebrockhaus die Wärmepumpeum einen Kühleffekt für heiße Sommertage. »Die Idee habe ich vom Hausmeister unseres Musterhausparks in Kaarst abgeschaut«, schmunzelt Kay Gafert. »Die Häuser dort heizen sich im Sommer tagsüber stark auf. Deshalb lüftet der Hausmeister vor Sonnenaufgang alle Häuser, solange es noch kühl ist, damit sich die Wände abkühlen. Dieses Prinzip haben wir auf die Lüftungstechnik übertragenund eine intelligente Schaltung entwickelt. « An heißenTagen arbeitet die Lüftung nur im Bedarfsfall – etwa wenn jemand duscht. Nach Sonnenuntergang nutzt das System die nächtliche Kühle, um die Temperatur der Wände zusenken. Wann dieser Kühleffekt greift, kann der Kunde beider Programmierung selbst festlegen. Danach läuft alles automatisch. Mit den Worten von Kay Gafert: »Einschalten, vergessen und glücklich sein.«

    --> toll! Wie kann ich diesen Effekt denn programmieren?
    Vielen Dank!

  • Adam schreibt am 22. June 2016, 08:09

    Hallo,

    das würde mich auch interessieren?! Mit welchen Anlagen geht dies?!

    Vielen Dank.

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 22. June 2016, 09:41

    Hallo Frau Wemann,
    hallo Adam,

    vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Heiztechnik und Ihre Fragen dazu. Unsere Kollegen aus der entsprechenden Fachabteilung melden sich in der kommenden Woche dazu.

    Viele Grüße aus der Blog-Redaktion,
    S. Stolley

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 14. July 2016, 10:47

    Hallo Frau Wemann,

    selbstverständlich ist die Funktionalität, die beschrieben wurde, mit der nächtlichen Kühle und Kühle an heißen Tagen vorhanden. Diese ist jedoch nur in Programmierebenen einstellbar, die den Kunden nur bedingt zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde sollte die Funktionalität mit dem Heizungsbauer besprochen werden, oder aber bei der Abnahme zusammen mit diesem programmiert werden, damit keine Fehler bei der Veränderung der Systemprogrammierung versehentlich eingestellt werden. Wird die Einstellung ohne einen Fachmann durchgeführt, verliert der Kunde bei einem Defekt jegliche Garantieansprüche, daher unbedingt einen Heizungsbauer zu Rate ziehen. Bei Fragen können Sie sich als Viebrockhaus-Kunde gerne auch an unsere Service-Abteilung wenden.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dipl.-Ing. (FH) Kay Gafert

  • Bjoern Kramer schreibt am 31. July 2016, 20:02

    Hallo, wir haben im Schnitt 26 grad im Haus an der Anzeige. Wie bekomme ich die runter. 22 grad wäre erstmal das Ziel. Im ersten Jahr war das Raumflugs sehr angenehm und es wurde immer wärmer. Haben sie einen Tipp für mich zB eine Standard Einstellung. Vg

  • Viebrockhaus Redaktion schreibt am 10. August 2016, 10:13

    Hallo Herr Kramer,

    um im Sommer hohe Temperaturen im Haus zu verhindern, sollte Sonneneinstrahlung durch schließen von Rollläden etc. minimiert werden. Wird dennoch das Haus warm, haben Sie die Möglichkeit in der F755G die Lüftung so einzustellen, dass bei zu hohen Außentemperaturen sich die Lüftung temporär abschaltet. So verhindern Sie tagsüber, dass Sie warme Luft in das Haus einbringen. Zudem gibt es unter Menüpunkt „1.9.9“ die sog. Nachtabsenkung. Diese erhöht die Lüftung nachts wenn es einige Grad außen kühler ist, als im Haus. So kann mehr kalte Außenluft in das Haus gesogen werden. Durch Fensterlüftung nachts und Stoßlüftung morgens, soweit möglich, können Sie das Haus ergänzend zur Anlage noch weiter kühl Lüften.

    Viele Grüße
    Philemon Crocker
    Ingenieur für Gebäudeenergietechnik

  • Steff schreibt am 04. September 2016, 10:07

    Hallo . Wie verhält sich die Pumpe denn wenn das Internet ausfallen sollte?
    Lg

  • Viebrockhaus Redkation schreibt am 05. September 2016, 12:35

    Hallo Steff,

    wenn das Internet ausfällt, hat das auf die Wärmepumpe keine Auswirkungen. Diese läuft weiter und sorgt dafür, dass der Heizungs- und Brauchwasserbedarf gedeckt wird. Lediglich die Verbindung zu NIBE Uplink ist gestört und ein Bedienen oder Verwalten über das Handy funktioniert in der Zeit des Internetausfalls nicht mehr. Wenn das Internet wieder vorhanden ist, wird sich die Wärmepumpe automatisch wiederverbinden. Es kommt in keiner Zeit zu einem Ausfall der Wärmepumpe oder zu einem Komfortverlust.

    Viele Grüße,
    S. Stolley

  • Veit schreibt am 23. September 2016, 18:42

    Hallo,

    wir bauen mit Viebrockhaus ein KfW 40 Plus Haus mit einer Nibe VVM 320 und Fighter 2040-8 Wärmepumpenanlage. Viebrockhaus beschreibt die Möglichkeit einer Kühlung. Wie kann diese genutzt werden? Ist diese "automatisch" vorhanden, so dass nur über den Raumtemperaturregler eine niedrige Temperatur eingestellt werden muss oder ist ein Zusatzmodul notwendig?

    Ich bin etwas verunsichert, da Viebrockhaus bei der Kühlfunktion einmal von optional und ein anderes Mal von inkl. spricht.

    Beste Grüße