Zwei Premieren. Zwei Highlights: V3 Limited & Edition 900 II

Modernes Heizen

Heizungsarten im Vergleich: Welche passt in Ihr Eigenheim? 

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach Ihres Hauses bietet Ihnen zahlreiche Vorteile. Mit einer solchen PV-Anlage können Sie Ihren eigenen Solarstrom erzeugen und so Ihren Energiebedarf umweltfreundlich und kostengünstig decken. Die PV-Module wandeln die Sonneneinstrahlung in elektrische Energie um, die Sie direkt verbrauchen oder in einem Stromspeicher zwischenspeichern können.

Der überschüssige Solarstrom, den Sie nicht selbst nutzen, wird gegen eine attraktive Einspeisevergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist. So amortisieren sich die Anschaffungskosten für die Anlage mit Batteriespeicher und Wechselrichter in nur wenigen Jahren.

Heizungsarten auswählen

Welche Heizungsarten gibt es? Ein schneller Überblick

Es gibt unterschiedliche Heizungsarten, die sich in ihren Eigenschaften teilweise stark unterscheiden. Diese Systeme sind für BauherrInnen besonders relevant:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe

Sie entzieht der Außenluft Wärme und macht sie in einem Kältekreis anschließend für Heizung und Warmwasser nutzbar. Üblich sind bei dieser Heizungsart eine Außeneinheit und ein Innengerät. Das System braucht einen geeigneten Aufstellort und ein durchdachtes, gut funktionierendes Schallkonzept. Im Neubau ist diese Lösung weit verbreitet. Ein großer Vorteil des Systems: Die Pumpe lässt sich gut mit einer Flächenheizung, beispielsweise einer Fußbodenheizung kombinieren. Anders als die Sole/Wasser-Wärmepumpe muss hier für die Inbetriebnahme nicht gebohrt werden.

  • Sole/Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme/Geothermie)

Die Wärme für diese Heizungsart kommt aus dem Erdreich – beispielsweise über Tiefensonden oder Flächenkollektoren – und wird via Kältekreis genutzt. Dafür sind Bohrungen oder eine ausreichend große Gartenfläche nötig. Beachten Sie unbedingt: Unter Umständen sind diese Arbeiten genehmigungspflichtig. Die Planung umfasst die Erschließung im Boden, die Auslegung der Anlage und die Anbindung an das Heizsystem im Haus.

  • Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Hier dient Grundwasser als Wärmequelle, gefördert über einen Brunnen und wieder eingeleitet über einen zweiten Brunnen. Voraussetzungen sind eine passende Wasserqualität, ausreichende Fördermenge und wasserrechtliche Genehmigungen. Die Auslegung berücksichtigt Hydrogeologie, Brunnenabstände und den Anschluss an die Hausinstallation.

  • Fernwärme

Die Wärme wird hier über ein Versorgungsnetz ins Gebäude geliefert und über eine Übergabestation ins Heizsystem übertragen. Voraussetzung ist ein verfügbarer Netzanschluss am Standort ein entsprechender Vertrag mit dem Versorger. Preise und Primärenergiefaktoren richten sich nach dem jeweiligen Netz. Ein Vorteil für eher kompakte Eigenheime: Die Technik im Haus bleibt vergleichsweise kompakt.

  • Pelletheizung

Ein Pelletkessel verbrennt für diese Variante der Biomasse-Heizungsart gepresst Holzpellets und erwärmt damit Heizwasser für Warmwasser und Heizung. Für das System ist ein Lager (z.B. Silo) erforderlich, außerdem eine Abgasanlage. Die Einbindung erfolgt in der Regel mit Pufferspeicher und hydraulischem Abgleich.

  • Hybridlösungen

Bei diesem Heizungssystem arbeiten zwei Wärmeerzeuger gleichzeitig/gemeinsam oder abwechselnd, zum Beispiel Wärmepumpe mit elektrischem Heizstab oder in Kombination mit einem zweiten Erzeuger. Die Regelung koordiniert, wann welches System läuft; Speichergrößen und Schaltpunkte werden auf das Haus abgestimmt. Häufig wird auch Photovoltaik eingebunden, um den Strombedarf anteilig selbst zu decken.

 

Weitere Varianten von Heizungsarten

Zusätzlich zu diesen besonders verbreiteten Heizungsarten gibt es mehrere weitere Varianten: etwa Nahwärme aus kleinen lokalen Netzen, weitere Biomasse-Systeme (etwa Scheitholz- oder Hackschnitzelheizung), gasbasierte Lösungen, ölbasierte Brennwertkessel und Stromdirektheizungen (etwa Infrarot oder Nachtspeicher). Solarthermie wird in der Regel ergänzend für Warmwasser und Heizungsunterstützung eingesetzt. Einzelraumfeuerstätten (Kamin/Ofen) kommen für eine Zusatzwärme zum Einsatz.

Für den Hausneubau ist die Wärmepumpe (oft in Verbindung mit Photovoltaik und Stromspeicher) in der Regel die erste Wahl für ein modernes Heizsystem – wegen ihrer Effizienz und ihrer Flexibilität: Sie ist beispielsweise hervorragend zu kombinieren mit der beliebten Fußbodenheizung.

 

Welche Heizung passt zu meinem Einfamilienhaus?

Wenn Sie die Heizungsart für Ihr Eigenheim planen, sollten Sie bei Ihren Überlegungen auch die individuellen Gegebenheiten Ihrer Immobilie beachten. Diese Aspekte sind besonders wichtig für die richtige Entscheidung:

 

Beratungstermin

Beratungstermin

Haben Sie bereits erste Ideen zu Ihrem Bauprojekt? Bringen Sie diese gern zum Beratungstermin mit. Wir freuen uns auf die gemeinsame Planung Ihres Viebrockhauses!